GIBIS: "ROHDE & SCHWARZ - EIN VORZEIGEWERK IN VIELFACHER HINSICHT"

Abgeordneter beeindruckt vom Antrittsbesuch beim neuen Werkleiter

08.04.2022
MdL Max Gibis (mitte) zusammen mit dem Werkleiter Florian Bielmeier (l.) bei einem Rundgang durch die Firma mit dem Ausbildungsleiter Alexander Glasl (r.)
MdL Max Gibis (mitte) zusammen mit dem Werkleiter Florian Bielmeier (l.) bei einem Rundgang durch die Firma mit dem Ausbildungsleiter Alexander Glasl (r.)

Ob die Anzahl der Mitarbeiter von knapp 2000 Kräften, die Fertigungsfläche mit einer Größe von 74.000 Quadratmetern oder die Fertigungstiefe mit knapp 37.000 Fetigungsteilen, egal welche Kennzahl der neue Werkleiter Florian Bielmeier über das Teisnacher Werk der Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG nennen konnte, beeindruckte den Landtagsabgeordneten Max Gibis nachhaltig. Aber nicht nur die reinen Kennzahlen, auch die Werte und Philosophie der Rohde & Schwarz-Mannschaft um den neuen Werkleiter ließen den Abgeordneten Max Gibis bei seinem Besuch die Aussage treffen, dass es sich in vielerlei Hinsicht um ein Vorzeigewerk handelt. Ziel seines Besuches beim größten Arbeitgeber seines Stimmkreises war ein Kennenlernen mit dem seit dem 01. März 2022 im Amt neuen befindlichen Werkleiter Florian Bielmeier.

Der 38-jährige Florian Bielmeier setzt dabei die tolle Tradition des Teisnacher Werkes des Münchner Weltkonzernes fort, Eigengewächsen eine Chance auf Führungspositionen im Unternehmen zu geben. Genau wie sein Vor-Vorgänger Johann Kraus fing auch Florian Bielmeier als Auszubildender im Werk Teisnach bei Rohde & Schwarz an, entwickelte sich stetig in Abstimmung mit seinem Arbeitgeber weiter, schloss berufsbegleitende Studiengänge ab und wurde in noch jungen Jahren bereits zum Werkleiter berufen. „Diese Personalpolitik ist ein erster Punkt, der mir sehr gut gefällt, denn damit wird allen jungen Auszubildenden im Bayerischen Wald die Botschaft vermittelt, dass sie mit Fleiß und Engagement auch bis in die Führungsriegen aufsteigen können“, betonte MdL Max Gibis in diesem Zusammenhang. Dass bereits der Großvater des neuen Werkleiters unter den ersten 39 Mitarbeitern im Werk Teisnach im Jahr 1969 war, verdeutlicht weiter die große Identifikation der Arbeitnehmer mit der Firma Rohde & Schwarz.


„Bereits seit der Gründung des Werkes Teisnach im Jahr 1969 legten die Verantwortlichen viel Wert darauf, möglichst viele Nachwuchskräfte selbst auszubilden“, beschreibt Florian Bielmeier die Entwicklung. „Diese Philosophie zahlt sich absolut aus, das wir in einer großen Bandbreite fähige Mitarbeiter langfristig an uns binden, sie spezialisieren und durch unser Bemühen nach Weiterqualifizierung ein enormes Know-How im Betrieb aufbauen konnten.“ Als beeindruckendes Beispiel für die Vorteile dieser Entwicklung nannte der Werkleiter die enormen Möglichkeiten bei kurzfristigen Umstellungen von Fertigungsbreiten oder –tiefen bei Krisen oder unvorhergesehenen Marktentwicklungen, wie etwa bei der Corona-Pandemie. „Wir können kurzfristig Produktionen hochfahren oder aber auch schnelle Modifikationen an den Produkten vornehmen. Damit reagieren wir flexibel auf Herausforderungen und konnten uns eine hohe Resilienz erarbeiten.“ Auch weiterhin werben die Verantwortlichen von Rohde & Schwarz bei den angehenden Arbeitskräften der Region, zuerst eine Ausbildung zu absolvieren oder gegebenenfalls auch ein duales Studium mit einem kompetenten Partner wie Rohde & Schwarz zu beginnen. MdL Max Gibis stimmte hier voll und ganz zu, betonte die Durchlässigkeit des bayerischen Schul- und Ausbildungssystems und lobte den Ansatz, des Betriebes einmal mehr, jungen Menschen, berufliche Chancen zu gewähren.

Doch auch neben den „soft skills“ des Unternehmens sprechen die harten Zahlen eine beeindruckende Sprache, wie Max Gibis fand. Der Standort Teisnach hat sich seit der Gründung des Werks vom reinen Fertigungsstandort zu einem Standort mit Kompetenzen im Bereich Produktentwicklung und Konstruktion, Softwareentwicklung, Einkauf, Logistik, Service sowie Auftragsfertigung von Systemen und Sonderprodukten entwickelt. Dabei ist die Bandbreite an Tätigkeitsfeldern und auch die Fertigungstiefe der Produktion riesig, wie Florian Bielmeier dem Abgeordneten bestätigte. Als Beispiele nannte er elektromechanische Baugruppen, Funkkommunikationssystem, Sendeanlagen für den Hörfunk und das Fernsehen, Körperscanner sowie mikromechanische Präzisionsteile, Antennen, Leiterplatten, Gehäuseteile und Hohlleiter. „Der UHF-Sender auf dem One World Trade Center in New York wurde beispielsweise im Werk Teisnach gebaut, um ein greifbares Beispiel zu nennen“, so Bielmeier.

MdL Max Gibis bedankte sich beim neuen Werkleiter Florian Bielmeier für die tollen Einblicke in das Wert Teisnach, wünschte im viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe und versprach seine Unterstützung bei allen politischen Anliegen der Firma, die vor allem die Entwicklung im ländlichen Raum betreffen. Auch hier waren sich Gibis und Bielmeier einig, dass zum einen sich die Situation im ländlichen Raum durch Maßnahmen des Staates bereits stark verbessert hat, man jedoch mit gezielter Kommunikation die Vorzüge des ländlichen Raums noch besser transportieren müsste, um auch langfristig ein Reservoir an qualifizierten Arbeitskräften sicherstellen zu können. „Sicherlich wird die Digitalisierung hier hilfreich sein, doch den direkten Kontakt im Unternehmen, den Umgang miteinander und auch das Zusammengehörigkeitsgefühl kann ein digitalisierter Arbeitsplatz nicht ersetzen“, so Gibis und Bielmeier abschließend.