38,23 MIO. EURO FÖRDERUNG FÜR DIE ARBERLANDKLINIK VIECHTACH

Bayerisches Kabinett beschließt Mittel für den vierten Bauabschnitt

21.07.2021
v.l. Christine Kollmaier (Verwaltungsleitung); Patrick Zens (Büroleiter Abgeordnetenbüro MdL Max Gibis); Christian Schmitz (Vorstand); MdL Max Gibis; Landrätin Rita Röhrl; Angela Schwarz (Pflegedienstleitung)
v.l. Christine Kollmaier (Verwaltungsleitung); Patrick Zens (Büroleiter Abgeordnetenbüro MdL Max Gibis); Christian Schmitz (Vorstand); MdL Max Gibis; Landrätin Rita Röhrl; Angela Schwarz (Pflegedienstleitung)

Eine überraschende und freudige Botschaft überbrachte Landtagsabgeordneter Max Gibis bei einem Besuch an den Arberlandkliniken im Landkreis Regen den Verantwortlichen. Im Rahmen der Verabschiedung der Jahreskrankenhausbauprogramme 2022 bis 2025 beschloss das bayerische Kabinett in seiner letzten Sit-zung die frühzeitige Einplanung und damit finanzielle Förderung des vierten und letzten Bauabschnitts der Modernisierung und Erweiterung der Arberlandklinik Viechtach.

„Unsere Bemühungen, die Notwendigkeit dieses Projekts den Verantwortlichen auf Landesebene zu verdeutlichen, haben sich gelohnt. Der Freistaat Bayern wird sich mit aktuell mindestens 38,23 Mio. Euro an dieser Maßnahme beteiligen und den Landkreis Regen damit finanziell erheblich entlasten“ freut sich Max Gibis. „Mit der nun erfolgten Förderung können die Landkreisverantwortlichen verbindlich planen und einen Baubeginn in zwei bis drei Jahren konkret ins Auge fassen“ so Gibis weiter. Erst kurz vor Weihnachten 2020 und mitten in der Pandemiehochzeit hatten die Arberlandkliniken einen sogenannten Antrag auf Vorwegfestlegung bei der Regierung von Niederbayern für die finanzielle Absicherung des vierten und letzten Bauabschnitts der Arberlandklinik Viechtach gestellt. Diesem wurde kürzlich durch den Beschluss des bayerischen Kabinetts stattgegeben. Die Einplanung erfolgte für das Jahr 2025, so dass ab diesem Zeitpunkt, neben dem Eigenanteil des Landkreises Regen, auch Fördermittel durch den Freistaat Bayern in das Projekt fließen können.

„Die Planungen für die Gesamtmaßnahme wurden schon 2008 und die ersten Bauarbeiten 2012 begonnen. Ich freue mich, dass nun auch die Fertigstellung des letzten von vier Bauabschnitten bis spätestens 2029 abschließend umgesetzt werden kann“ so Landrätin Rita Röhrl. „Mein Dank gilt dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege mit Staatsminister Klaus Holetschek, dem Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat mit Staatsminister Albert Füracker, der Regierung von Niederbayern, aber auch unseren politischen Unterstützern wie MdL Max Gibis für das klare Signal, dass die Arberlandklinik Viechtach auch für die nächsten Jahrzehnte ein wichtiges Element der Gesundheitsversorgung in Ostbayern bleiben soll“, bedankte sich Röhrl. Kliniken-Vorstand Christian Schmitz freute sich über diese Entscheidung. „Ehrlich gesagt haben wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu hoffen gewagt, eine klare Planungszusage zu erhalten. Für die Mühen aller beteiligten Fachplaner und Architekten, aber auch unserer Mitarbeiter, die im Rahmen eines Ideenwettbewerbs viele konkrete Vorstellungen aus der Praxis in unsere Vorplanungen eingebracht haben, ist dies ein tolles Signal, dass auch in München die ausgezeichnete Arbeit unserer Mitarbeiter für die Patientenversorgung im Bayerischen Wald wertgeschätzt wird“, zeigte sich Schmitz emotional.

Im Rahmen des Bauabschnitts 4 sollen vor allem die vier allgemeinen Pflegestationen mit allen Patientenzimmern und Nebenräumen neu gestaltet und vor allem erweitert werden. Daneben wird die Gesamtmaßnahme mit dem Neubau der Physiotherapie, sowie der Erweiterung mehrerer Arzt- und Pflegediensträume, aber auch von Lager- und Archivräumen und des kompletten Neubaus der Küche und der Cafeteria abgeschlossen. Nach Schätzungen der Arberlandkliniken werden bis zum Ende der Gesamtmaßnahme zwischen 2008 und 2029 knapp 105 Mio. Euro in die Modernisierung der Klinik geflossen sein, von denen über 70 Prozent der Freistaat Bayern übernommen hat.