MEHR STUNDEN FÜR DIE MUSEUMSPÄDAGOGIN AM GLASMUSEUM

Gibis überbringt gute Nachrichten - Direktorin erfreut über Aufstockung

20.07.2021
MdL Max Gibis (l.) überbrachte die gute Nachricht von Staatsminister Bernd Sibler an Museumsdirektorin Karin Rühl (r.) und Museumspädagogin Barbara Stadler (mitte)
MdL Max Gibis (l.) überbrachte die gute Nachricht von Staatsminister Bernd Sibler an Museumsdirektorin Karin Rühl (r.) und Museumspädagogin Barbara Stadler (mitte)

Gute Nachrichten konnte der Landtagsabgeordnete Max Gibis im Namen des bayerischen Wissenschaftsministers Bernd Sibler der Direktorin des Glasmuseums Frauenau, Karin Rühl, überbringen. Der Antrag der Glasmuseums-Direktorin auf Aufstockung der Wochenstunden der Museumspädagogin Barbara Stadler für die museumspädagogische Betreuung für Schulen von sechs auf 13 Stunden konnte genehmigt werden. „Damit kommt das Ministerium einer Forderung des Museums nach und sorgt damit für eine deutliche Verbesserung bei der Qualität der museumspädagogischen Betreuung von Schülern und anderen Zielgruppen“, freut sich MdL Max Gibis über die Stundenaufstockung.

Bei einem gemeinsamen Besuch des Abgeordneten Max Gibis mit Wissenschaftsminister Bernd Sibler im September letzten Jahres hatte Museumdirektorin Karin Rühl den Wunsch geäußert, eine Stundenaufstockung für Barbara Stadler zu bekommen, um das pädagogische Betreuungsangebot für Schulklassen sowie die Museumswerkstatt für Kinder ausweiten und intensivieren zu können. Staatsminister Bernd Sibler hatte den Wunsch im Nachgang nicht vergessen und die Stundenaufstockung letztlich ermöglicht, wusste MdL Max Gibis zu berichten. Nun gab es schließlich grünes Licht aus dem Ministerium für eine Aufstockung der Stunden von sechs auf 13 Wochenstunden. „Damit können wir unser museumspädagogisches Programm für Schulen, für dessen Ausarbeitung und Durchführung Frau Stadler zuständig ist, zum einen noch qualitativ hochwertiger anbieten und zum anderen auch auf neues Publikum wie Familien oder Senioren ausdehnen“, so Museumsleiterin Karin Rühl. „Genauso kann unsere Museumswerkstatt für Kinder künftig ihre Aktivitäten ausweiten. Insgesamt ist dies eine sehr erfreuliche Nachricht für das Glasmuseum in Frauenau“, bedankte sich die Museumsleiterin zusammen mit Barbara Stadler beim Landtagsabgeordneten.


In diesem Zusammenhang informierte Karin Rühl den Abgeordneten auch gleich noch über die derzeitigen Aktivtäten des Glasmuseums. „Nach dem Lockdown sind seit Anfang Juli wieder temporäre Ausstellungen im Glasmuseum möglich. Neben der Ausstellung Tipping Point von Simone Fezer, bei der zeitgenössischer Kunst, die das Material Glas auf unkonventionelle und multimediale Weise nutzt, gezeigt wird, ist im Kabinett die Ausstellung Schleierhaft von Mahbuba Maqsoodi, die die Verhüllung durch den Schleier behandelt, zu sehen.“

Daneben beschäftigt sich das Glasmuseum momentan mit der Thematik „Kultur digital vermitteln“. „Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass wir auch digitale Wege der Vermittlung von Inhalten benötigen“, beschreibt Museumsleiterin Karin Rühl dem Abgeordneten. „Nachdem wir bei einem entsprechenden Förderprogramm aufgrund der Vielzahl an Bewerber leider nicht zum Zuge gekommen sind, versuchen wir digitale Projekte nun mit eigenem Budget so gut es geht umzusetzen.“ Neben einem Facebook-Auftritt ist das Glasmuseum nun auch auf Instagram vertreten und eine neue Homepage befindet sich im Aufbau, bei der der Ansatz „Kultur digital vermittelt“ ebenfalls im Mittelpunkt stehen soll.

MdL Max Gibis bescheinigte der Museumsleiterin auf einem guten Weg zu sein und sagte zu, bei künftigen Ausstellungseröffnungen gerne wieder nach Frauenau zu kommen.