MDL MAX GIBIS SPENDET 2.500 € AN HOSPIZVEREINE

Hospizverein Zwiesel-Regen e.V. und Hospizverein Freyung-Grafenau e.V. profitieren

06.07.2021
MdL Max Gibis (r.) übergibt den symbolischen Scheck an die 1. Vorsitzende des Hospizvereins Frau Heidemarie Horenburg, die sich sichtlich über die Spende freute
MdL Max Gibis (r.) übergibt den symbolischen Scheck an die 1. Vorsitzende des Hospizvereins Frau Heidemarie Horenburg, die sich sichtlich über die Spende freute

Der Landtagsabgeordnete Max Gibis hat insgesamt 2.500 Euro an die Hospizvereine in seinem Stimmkreis gespendet. Dabei gingen jeweils 1.250 Euro an den Hospizverein Freyung-Grafenau e.V. sowie 1.250 Euro an den Hospizverein Zwiesel-Regen e.V. Gibis nutzte die Gelegenheit, sich auch über die wichtige Arbeit der Hospizvereine zu informieren. Vereinsvorsitzende Heidemarie Horenburg in Zwiesel und Bettina Steglich in Freyung gaben ihm einen Einblick in die Strukturen und Tätigkeiten der Vereine und bedankten sich für die unverhofften und großzügigen Spenden.

„Jedes Jahr spende ich einen bestimmten Betrag für verschiedenste Zwecke in meinem Stimmkreis“ so der Abgeordnete Max Gibis. „Die Hospizvereine habe ich dabei bereits seit längerer Zeit auf dem Schirm. Es freut mich, dass es nun endlich mit einer Spende in Höhe von insgesamt 2.500 € für die tolle Arbeit dieser gemeinnützigen Vereine geklappt hat.“ Da nun wieder Vor-Ort Besuche möglich sind, hatte Max Gibis die Gelegenheit, die Spende offiziell zu übergeben.

Die 1. Vorsitzende des Hospizvereins Zwiesel-Regen e.V., Frau Heidemarie Horenburg ,sowie die Koordinatorin der Hospizbegleitungen Frau Lucia Horn konnten dabei allerlei interessanter Infos zur Tätigkeit des Hospizvereins im Landkreis Regen erzählen. „Insgesamt 68 ehrenamtliche Hospizbegleiter von 27 bis 87 Jahren stehen uns zur Verfügung. Abhängig von der angefragten Person sowie vom Einsatzort wird dann ein passender Hospizbegleiter ausgewählt, um die Begleitung so angenehm wie nur möglich zu gestalten“, berichtet die Koordinatorin Lucia Horn. „Die Begleitungen, bei denen es hauptsächlich um die psychische Seelsorge geht, finden dabei wie gewünscht entweder im Krankenhaus, im Altenheim oder zu Hause statt.“


„Als Anlaufstelle dienen unser Büro in der Arberlandklinik in Zwiesel, das sich als perfekter Standort herausgestellt hat sowie mittlerweile ein zweites Büro im alten Rathaus in Viechtach“, berichtet die Vereinsvorsitzende Heidemarie Horenburg erfreut. „Nachdem es in Viechtach zwischenzeitlich keinen Hospizverein mehr gab, haben wir unser Angebot nun auch dort aufgebaut und ausgeweitet. Bisher haben wir ein kleines Büro als Anlaufstelle im alten Rathaus, mittelfristig wäre ein Zimmer an der Arberlandklinik in Viechtach wünschenswert.“

Auch die 1. Vorsitzende des Hopsizvereins Freyung-Grafenau e.V., Frau Bettina Steglich, sowie die Koordinatorin der Hospizbegleitungen Frau Silvia Wagner-Meier wussten viele Einblicke in die Arbeit des Hospizvereins im Landkreis Freyung-Grafenau, der im Jahr 2001 gegründet worden war und eigentlich in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiern sollte, zu berichten. „Aufgrund der Corona-Pandemie ist dies aber leider nicht möglich und wir werden die Jubiläumsfeier nur in kleinem Kreise feiern“, so die Vereinsvorsitzende Bettina Steglich. „Neben den Sterbebegleitungen kümmern wir uns seit 2015 auch um die Begleitung der Angehörigen sowie seit 2019 auch um die verwaisten Eltern.“ „Etwa 50 ehrenamtliche Hospizbegleiter zwischen 24 bis 80 Jahren stehen uns für rund 100-120 Begleitungen pro Jahr zur Verfügung", ergänzte Koordinatorin Silvia Wagner-Meier

„Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie war es für uns allerdings schwierig, unseren Dienst anbieten zu können“, so die Vereinsvorsitzende Steglich. „In vielen Altenheimen bekamen wir keinen Zugang und auch die Freyunger Palliativstation war zur Corona-Station umfunktioniert worden mit den entsprechenden Zugangsbeschränkungen. Vielfach blieb nur die Möglichkeit, die Sterbebegleitungen bei den Menschen zu Hause wahrzunehmen. Generell verspüren wir einen Trend in diese Richtung, da die Angehörigen wegen der unsicheren Besuchslage ihre Verwandten eher zu Hause behalten möchten.“

„Den gespendeten Betrag werden wir sicherlich sinnvoll verwenden“, bedankte sich die Vorsitzenden abschließend noch einmal bei Herrn Gibis. „Wir haben immer Anschaffungen oder Ausbildungen zu tätigen, denn alle ehrenamtlichen Hospizbegleiter müssen auch die entsprechenden Aus- und Fortbildungen absolviert haben, um bestmöglich für die Aufgabe gerüstet zu sein.“