DIE POLITISCHEN KONTAKTE ZUM WOHLE DER STADT PFLEGEN

MdL Max Gibis informiert sich in der Stadt Zwiesel

19.05.2021
MdL Max Gibis (r.) zusammen mit der derzeit amtierenden Bürgermeisterin der Stadt Zwiesel, Elisabeth Pfeffer, mit ausreichend Abstand im Sitzungssaal der Stadt
MdL Max Gibis (r.) zusammen mit der derzeit amtierenden Bürgermeisterin der Stadt Zwiesel, Elisabeth Pfeffer, mit ausreichend Abstand im Sitzungssaal der Stadt

 Auf Einladung der Zweiten Bürgermeisterin und zugleich im Moment amtierenden Bürgermeisterin der Stadt Zwiesel, Elisabeth Pfeffer, ist der Landtagsabgeordnete Max Gibis nach Zwiesel gekommen, um sich über die Situation in der Glasstadt zu informieren. Elisabeth Pfeffer, die zusammen mit dem 3. Bürgermeister Jens Schlüter derzeit die Amtsgeschäfte führt, berichtete dabei von der herausfordernden Zeit und schilderte dem Abgeordneten, welche Projekte dennoch angepackt werden sollen.

„Grundsätzlich stellte sich die Phase der Übernahme der Amtsgeschäfte als sehr herausfordernd für Jens Schlüter und mich da“, so Elisabeth Pfeffer. „Hier gilt unser Dank in dieser Phase vor allem den Mitarbeitern in der Verwaltung, die uns zum einen bestens unterstützen und zum anderen auch seit langer Zeit die Personalknappheit durch ihr Engagement kompensieren.“ Neben der Fortführung des Tagesgeschäftes sieht Elisabeth Pfeffer ihre Hauptaufgabe vor allem auch in der Pflege der politischen Kontakte zu regionalen und überregionalen Mandatsträgern aus Landkreis, Land und Bund zum Wohle der Stadt Zwiesel, um bei bestimmten Themen immer auch wieder von deren Unterstützung profitieren zu können.


„Auch wenn die aktuelle Finanzsituation der Stadt Zwiesel keine großen Projekte zulässt, so haben Jens Schlüter und ich doch zwei Punkte auf der Agenda, die wir unbedingt anstoßen bzw. zu einem erfolgreichen Abschluss bringen wollen“, beschreibt Elisabeth Pfeffer die beiden aktuell wichtigsten Projekte. Zum einen soll das aktuell gestoppte ISEK, das städtische Entwicklungskonzept, wieder aufgenommen werden, um die Potentiale der Stadt Zwiesel herauszuarbeiten, aber auch zu analysieren, wo Handlungsbedarf besteht. „Letztendlich stellt das ISEK die Grundlage für staatliche Fördermöglichkeiten zur innerstädtischen Entwicklung dar. Wir sind in Zwiesel nicht in der Situation, darauf verzichten zu können“, bestätigte Pfeffer gegenüber dem Abgeordneten Gibis. Zum anderen soll die angekündigte Verlagerung des Grundsteueramtes mit etwa 150 Stellen nach Zwiesel zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. „Die ersten Mitarbeiter des Aufbautrupps haben ihre Arbeit am Standort des Landesamtes für Finanzen und Steuern ihre Arbeit bereits aufgenommen“, schilderte die zweite Bürgermeisterin. „Nun geht es darum, dass der künftige Standort, an dem bis zu 150 Mitarbeiter tätig sein werden, städtebaulich optimal in Zwiesel eingebettet wird und ein Mehrwert für Stadt entsteht.“

MdL Max Gibis bekräftigte noch einmal, dass er die Verlagerung der insgesamt 300 Stellen für ein neu zu errichtendes Grundsteueramt für Zwiesel und Viechtach bereits intensiv begleitet, um sicherzustellen, dass die Behördenverlagerung auch erfolgreich umgesetzt wird. „Es liegen für den Standort Zwiesel mehrere Bewerbungen vor. Neben der bloßen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung sollen aber auch Faktoren wie die Belebung der Zwieseler Innenstadt als relevante Gesichtspunkte herangezogen werden“, forderte Gibis. Insgesamt versicherte er Elisabeth Pfeffer, dass er für alle Anliegen als Ansprechpartner zur Verfügung steht. „Zwiesel hat ein enormes Potential. Ich helfe gerne dabei mit, dieses Potential zu nutzen“, so der Abgeordnete abschließend.