EIN STARKER PARTNER DES SKIVERBANDES BAYERWALD

Abgeordneter Gibis informiert sich an der Realschule Zwiesel

02.11.2020
Zusammen mit Schulleiter Alexander Götzfried (r.) bekräftigte MdL und Skiverbandspräsident Max Gibis (l.) die Partnerschaft von Skiverband und Realschule
Zusammen mit Schulleiter Alexander Götzfried (r.) bekräftigte MdL und Skiverbandspräsident Max Gibis (l.) die Partnerschaft von Skiverband und Realschule

Um sich in Zeiten der Corona-Krise einen Einblick in den Schulalltag zu verschaffen, hat sich der Landtagsabgeordnete und Skiverbandspräsident Max Gibis bei einer Schule in seinem Stimmkreis informiert. Dabei stattete er der Realschule Zwiesel einen Besuch ab, weil diese seit Jahren als Partner-Schule des Wintersports (PWZ-Schule) als starker Partner des Skiverbandes Bayerwald auftritt und Max Gibis dabei auch seinen Antrittsbesuch beim neuen Schulleiter Alexander Götzfried leisten konnte. Beim Infobesuch wurde nicht nur die weitere Zusammenarbeit mit dem Skiverband bekräftigt, Schulleiter Götzfried bot dem Abgeordneten auch Einblicke in den Umgang der Schule mit der Corona-Pandemie.

Zunächst gratulierte der Abgeordnete dem neuen Schulleiter zur neuen Aufgabe und wünschte ihm ein glückliches Händchen bei den anstehenden Herausforderungen. Die erste Herausforderung stellt die Bewältigung des Schulalltages in der Corona-Krise dar. Schulleiter Alexander Götzfried berichtete von den Maßnahmen bei Corona-Fällen sowohl beim Lehrpersonal als auch in der Schülerschaft. „Bei den bisherigen Fällen hat die Abstimmung mit dem Gesundheitsamt insoweit funktioniert, dass wir alle Situation meistern konnten“, so Alexander Götzfried. „Bei der Beschulung setzen wir auf eine täglich wechselnde Präsenz- und Digitalbeschulung. Wir sehen den bestmöglichen Nutzen für die Schüler, wenn sie regelmäßig in die Schule kommen, deshalb bin ich froh, dass beim neuen Lockdown die Schulen vorerst ausgenommen sind.“ Auch MdL Max Gibis bestätigte diese Einschätzung: „Sowohl für die Schüler ist die Schule im Präsenzunterricht ein wichtiger Bestandteil der persönlichen und Entwicklung als auch für die Eltern eine enorme Erleichterung, wenn sie ihrer Arbeit nachgehen können und die Kinder nicht zu Hause betreut werden müssen.


Im Zuge der Corona-Krise und der damit einhergehenden verstärkten Beschulung der Schüler über digitale Möglichkeiten, spielt die Digitalisierung nun eine immer größer werdende Rolle. MdL Max Gibis und Schulleiter Alexander Götzfried waren sich einig, dass bei der Digitalisierung des Unterrichts bereits viel passiert ist, aber immer noch Luft nach oben ist. „Die Digitalisierung wird aber niemals den direkten Kontakt von Lehrern und Schülern ersetzen können“, so Alexander Götzfried. „Dennoch haben mittlerweile die Arbeit auf Tablets Einzug in den Unterricht erhalten und diesen zum Positiven verbessert. Wenn nun noch eine flächendeckende Ausstattung der Schulen mit solchen Geräten sichergestellt werden kann, sind wir sehr gut für die Zukunft aufgestellt.“ Max Gibis ergänzte, dass die flächendeckende Anschaffung digitaler Geräte durch den Freistaat geplant sei. „Auch wenn dies ein großer finanzieller Kraftakt sein wird, so ist es der richtige Schritt. Eine optimale Bildung muss uns diese Kosten allemal wert sein.“

Zum Abschluss des Gesprächs bekräftigen MdL Max Gibis, der zugleich Präsident des Skiverbandes Bayerwald ist, und Schulleiter Alexander Götzfried die Zusammenarbeit der Realschule mit dem Skiverband als Partner-Schule des Wintersports. „Hier werden denjenigen Talenten, die wir als Skiverband an den Nachwuchsleistungssport heranführen, Freiräume eingeräumt, so dass an entsprechenden Wettkämpfen und Lehrgängen teilgenommen werden kann“, erklärte MdL Max Gibis die wichtige Aufgabe der PZW-Schulen. „Mit dem angedachten Aufbau einer Wintersport-Akademie mit hauptamtlichen Trainern in allen Disziplinen wird die Rolle der Partnerschulen des Wintersports in Zukunft noch ein bisschen wichtiger.“ Schulleiter Alexander Götzfried kündigte dem Abgeordneten seine zuverlässige Unterstützung der Bemühungen des Skiverbandes Bayerwald, wie dies auch bereits in Vergangenheit erfolgreich praktiziert wurde, an.