GIBIS ZUM ANTRITTSBESUCH BEI BÜRGERMEISTERIN PECHO

"Hohe Wohn- und Lebensqualität in Ringelai"

20.10.2020
MdL Max Gibis (l.) zusammen mit Bürgermeisterin Dr. Carolin Pecho beim gemeinsamen Gespräch vor dem Ringelaier Rathaus
MdL Max Gibis (l.) zusammen mit Bürgermeisterin Dr. Carolin Pecho beim gemeinsamen Gespräch vor dem Ringelaier Rathaus

Bei seiner Runde der Antrittsbesuche bei den neu gewählten Bürgermeistern in seinem Stimmkreis Regen – Freyung-Grafenau befindet sich der Landtagsabgeordnete Max Gibis auf dem Schlussspurt. Bei der neuen Bürgermeisterin in Ringelai Dr. Carolin Pecho ließ sich Gibis die Situation sowie die Herausforderungen der Kommune schildern, diskutierte mit ihr über die Corona-Problematik sowie die Auswirkungen auf die Finanzen der Kommunen und nahm wichtige Erkenntnisse mit nach München.

„Mir ist es wichtig, bei allen neu gewählten Amtsträgern und – Amtsträgerinnen vorbeizuschauen, sich persönlich kennenzulernen und meine Unterstützung in allen Belangen anzubieten“, begründet Gibis. Als Mitglied des Ausschusses für Inneres, Kommunales und Sport befasst sich der Abgeordnete Max Gibis bei seiner Arbeit im Bayerischen Landtag mit den Rahmenbedingungen für die Kommunen. „Ein enger Kontakt und gegenseitiger Austausch sind die Grundvoraussetzung, um zu optimalen Ergebnissen zu kommen.“


Zunächst stand beim Gespräch des Abgeordneten Max Gibis und der Ringelaier Bürgermeisterin Dr. Carolin Pecho das Thema Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Kommunen auf der Agenda. „Noch sind wir als Kommune von den finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise wenig betroffen, da wir wenig Gewerbesteuereinnahmen haben“, so die Bürgermeisterin. „Aber sicherlich werden uns die Corona-Auswirkungen im nächsten Haushalt über die gesunkene Einkommenssteuerbeteiligung sowie über mögliche Kürzungen bei den staatlichen Zuweisungen treffen.“ MdL Max Gibis sagte zu, dass man von Seiten des Freistaats alles probieren werde, um die Folgen der Corona-Krise für die Kommunen so gering wie möglich zu halten. „Wir wollen zunächst einmal keine Förderprogramm einstampfen, es wird aber auch keinen Handlungsspielraum für Neues geben“, so der Abgeordnete. „Für 2021 können die Kommunen noch größtenteils entlastet werden, so z.B. auch über eine Kompensation der Gewerbesteuerausfälle durch Land und Bund. Wie es aber über 2021 weitergeht mit der Finanzausstattung der Kommunen, das hängt stark von der wirtschaftlichen Entwicklung und vom Verlauf der Pandemie ab“, so Gibis.   

Als das Thema auf die Gemeinde Ringelai im Speziellen zu sprechen kam, brach die Bürgermeisterin zunächst eine Lanze für Ringelai: „Wir haben mit unserer ruhigen und nach Süden ausgerichtete Kessellage sowie den angrenzenden Arbeitsmöglichkeiten in Freyung oder Grafenau eine hohe Wohn- und Lebensqualität in Ringelai. Deshalb steht auch die Ausweisung neuer Bauparzellen für bereit stehende Bauwerber weit oben auf der Agenda.“

Um die Lebensqualität hoch zu halten und die Aufenthaltsqualität im Ringelaier Dorfkern noch zu verbessern, strebt die Bürgermeisterin eine Aufwertung des Zentrums an. „Wir wollen hier neben anderen Ertüchtigungen vor allem noch mehr Aufenthaltsflächen schaffen. Bei diesen Bemühungen stehen wir aber noch ganz am Anfang“, so Dr. Carolin Pecho.

 Sehr erfreulich in diesem Zusammenhang ist die Entwicklung, dass das Seniorenstift St. Josef von seiner exponierten Lage am Ortsrand ins Zentrum umzieht. „Das sorgt für eine weitere Belebung des Zentrums und auch für die Senioren hat der neue Standort einen Mehrwert“, so Pecho. MdL Max Gibis zeige sich zufrieden mit der Situation in Ringelai. „Die Gemeinde ist in guten Händen und ich stehe gerne zur Verfügung bei Anliegen aller Art, um zu einer weiteren positiven Entwicklung in Ringelai beizutragen.“