ZAHLREICHE HERAUSFORDERUNGEN STEHEN IN RINCHNACH AN

MdL Gibis bei Neu-Bürgermeister Anton Dannerbauer

14.07.2020
MdL Max Gibis (l.) und Bürgermeister Anton Dannerbauer (r.) vor dem Rathaus im „Kloster-Ort“
MdL Max Gibis (l.) und Bürgermeister Anton Dannerbauer (r.) vor dem Rathaus im „Kloster-Ort“

Erst seit wenigen Monaten ist Neu-Bürgermeister Anton Dannerbauer als Gemeindeoberhaupt in Rinchnach im Amt. Doch mittlerweile hat er bereits ein ganzes Bündel an Aufgaben und Herausforderungen geschnürt, das er in den nächsten sechs Jahren abarbeiten will. Zur Unterstützung für seine Vorhaben hat sich Bürgermeister Anton Dannerbauer den Landtagsabgeordneten Max Gibis nach Rinchnach zum Antrittsbesuch eingeladen. Dabei hat er ihm die Projekte, die im Kloster-Ort anstehen, geschildert und um wohlwollende Unterstützung aus der Landespolitik geworben.

Eine Aufgabe, die derzeit wieder in vielen Kommunen auf der Tagesordnung steht und mit der sich auch der Bayerische Landtag kürzlich erst beschäftigt hat, ist die Sanierung von Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsanlagen. „In der letzten Sitzungswoche vor der Sommerpause haben wir noch die Härtefallförderung für Wasser- und Abwasseranlagen nach RZWas um weitere vier Jahre bis 2025 verlängert. Somit stehen vier weitere Jahre lang 70 Mio. Euro pro Jahr für die Sanierung von Wasserleitungen zur Verfügung“, zeigte sich MdL Max Gibis erfreut. „Davon profitieren viele Kommunen im Bayerischen Wald, die die Härtefallschwelle erreichen und damit förderfähig sind.“ Bürgermeister Anton Dannerbauer bestätigte dies und verwies auf die beiden Dorferneuerungen Gehmannsberg sowie Grub, bei denen man die Wasser- und Abwasserleitungen im Zuge der Bauarbeiten saniert. „Auch die beiden Hochbehälter wollen wir sanieren, so dass hier insgesamt Investitionen von etwa drei Mio. Euro zusammenkommen, die Dank der Härtefallförderung nicht vollständig auf die Bürger umgelegt werden müssen“, so der Rinchnacher Bürgermeister, der mit den Investitionen in die Wasser- und Abwasseranlagen dafür sorgen will, dass die Gemeinde für die nächsten Jahre in diesem Bereich wieder optimal aufgestellt ist.


Neben den Dorferneuerungen sowie den Investitionen in Wasser und Abwasser steht in Rinchnach auch der Neubau eines Feuerwehrhauses an. „Hier ist wirklich dringender Handlungsbedarf geboten“, so Dannerbauer, „da das alte Feuerwehrhaus in die Jahre gekommen ist.“ Für etwa 1,8 Mio. Euro soll im Gewerbegebiet beim ehemaligen Edeka-Markt ein Neubau entstehen. „Sorgen bereitet mir noch die Finanzierung, da sich die Förderung vom Freistaat nicht besonders üppig darstellt“, merkte Bürgermeister Anton Dannerbauer gegenüber dem Abgeordneten Max Gibis an. „Bei den Feuerwehren gibt es eine pauschale Stellplatzförderung, sich im Bereich vom rund 100.000 Euro pro Stellplatz bewegt. Wir arbeiten gerade daran, diese pauschale Stellplatzförderung zu erhöhen, doch die Gesamtfinanzierung ist damit sicherlich noch nicht sichergestellt“, so Gibis.

Ein weiteres Projekt, das ansteht und das angepackt werden muss ist die Erweiterung des bestehenden Kindergartens. „Durch die Übernahme der Kosten für das dritte Kindergartenjahr durch den Freistaat sind die Anmeldungen eigentlich in allen Kommunen nach oben gegangen und nun müssen die Gemeinden entsprechend handeln und ihre Einrichtungen vergrößern“, erklärt MdL Max Gibis dazu. „Während des Umbaus werden wir eine Kindergartengruppe in das Weiße Schulhaus umquartieren, das nach der Sanierung mittlerweile vielfältigst von Jung und Alt genutzt wird“, freute sich Anton Dannerbauer.

Ein letztes Anliegen, das dem Bürgermeister Anton Dannerbauer sehr am Herzen liegt, ist die Erschließung von Bauland für junge Familien. „Ziel ist es, unseren jungen Familien in Rinchnach wieder Bauparzellen anbieten zu können. So können wir langfristig eine Perspektive zum Leben im Kloster-Ort bieten“, so Anton Dannerbauer. MdL Max Gibis versprach dem Abgeordneten bei diesem Punkt sowie bei allen anderen Anliegen stets ein offenes Ohr und die bestmögliche Unterstützung.