VERTEILUNG DER BAYERISCHEN STÄDTEBAUFÖRDERMITTEL 2020

Fast 6,3 Mio. € für Niederbayern - 670.000 € fließen in den Bayerwald

10.07.2020

Neben den Bund-Länder-Städtebauförderprogrammen unterhält auch der Freistaat Bayern umfangreiche Fördermaßnahmen zur Ortsentwicklung sowie für den Städtebau. Insgesamt 191 Mio. Euro für Maßnahmen in 406 Städten und Gemeinden gibt der Freistaat im Jahr 2020 für seine Programme in der Bayerischen Städtebauförderung aus. Dabei fließen rund 6,289 Mio. Euro nach Niederbayern und davon etwa 670.000 € in die beiden Bayerwaldlandkreise Regen und Freyung-Grafenau. „Mit der Bayerischen Städtebauförderung werden bei den Städten und Gemeinden Impulse gesetzt, um ihre Innenentwicklungspotentiale zu nutzen und Leerstände zu beseitigen“, so MdL Max Gibis.

„Entscheidend für mich bei den Bayerischen Städtebauförderprogrammen ist, dass die Städte und Gemeinden im ländlichen Raum, und damit auch im Bayerischen Wald, besonders profitieren. Denn damit hilft der Freistaat dabei, unsere Ortskerne zukunftsfähig weiterzuentwickeln und attraktiv sowie lebenswert zu erhalten“, so der Abgeordnete Max Gibis weiter. „Unser Ziel ist es, vitale Kommunen als Ankerpunkte der Daseinsvorsorge zu sichern und zu entwickeln.“


Neben dem Programm der „Städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen bzw. städtebaulichen Einzelvorhaben“ und der „Revitalisierung von Industrie- und Gewerbebrachen“ können die Kommunen seit dem Jahr 2018 auch über das Programm „Innen statt Außen“ sowie „Flächenentsiegelung“ Fördermittel für ihre Städtebauprojekte beziehen. „Für die beiden neuen Förderprogramme erhalten Kommunen weiterhin einen erhöhten Fördersatz von 80%“, so Max Gibis erfreut. „Das Bayerische Städtebauförderprogramm trägt damit nicht nur dazu bei, dass unsere Innenstädte und Ortskerne attraktiv und lebendig bleiben, sondern setzt auch Anreize für eine nachhaltige, umweltschonende Siedlungsentwicklung.“

Von dem Geldsegen profitieren auch die beiden Bayerwaldlandkreise Regen und Freyung-Grafenau, in die insgesamt 670.000 € fließen. Dabei fließen jeweils für die Sanierung des Ortskerns 150.000 € nach Bischofsmais, 80.000 € nach Kirchdorf i. Wald und 40.000 € nach Ruhmannsfelden im Landkreis Regen. Im Landkreis Freyung-Grafenau profitieren der Markt Schönberg mit 240.000 € für die Sanierung des Ortskerns sowie Philippsreut mit 160.000 € für ein Einzelvorhaben.