NEU-BÜRGERMEISTER GERD LORENZ: "BEREITS MITTENDRIN IM GESCHEHEN"

MdL Gibis zum Antrittsbesuch in Lindberg

24.06.2020
MdL Max Gibis (r.) zusammen mit Gerd Lorenz im Sitzungssaal des Lindberger Rathauses
MdL Max Gibis (r.) zusammen mit Gerd Lorenz im Sitzungssaal des Lindberger Rathauses

Bei den Kommunalwahlen im März wurde Gerd Lorenz (CSU) mit einem hervorragenden Ergebnis durch die Lindberger Bürgerinnen und Bürger in das Amt des ersten Bürgermeisters gewählt. Seit Anfang Mai ist er nun in Amt und Würden und gerade dabei, sich einzuarbeiten. Zur Einarbeitung gehören auch die Kontaktknüpfung sowie das Netzwerken mit den überregionalen Entscheidungsträgern. Aus diesem Grund hat Gerd Lorenz den Landtagsabgeordneten Max Gibis zum Antrittsbesuch nach Lindberg eingeladen.

„Tatsächlich bin ich momentan noch in der Einarbeitungsphase, allerdings schon täglich mittendrin im Geschehen“, beschreibt Gerd Lorenz seine ersten Tage. „Mit Geschäftsleiter Wolfgang Weiderer steht mir ein ausgezeichneter Ansprechpartner zur Verfügung, der alle meine Fragen beantworten kann.“ Um auch einen schnellen und unkomplizierten Draht zum Abgeordneten Max Gibis zu haben, hat er diesen zu einem Antrittsbesuch eingeladen. „Der Stimmkreisabgeordnete ist der erste Ansprechpartner der Gemeinde, wenn es um Anliegen an die Landespolitik geht. Deshalb sollt hier ein guter Kontakt vorhanden sein“, begründet Gerd Lorenz seine Einladung an Gibis.


Die anstehenden Themen lassen sich zunächst einmal grob in zwei Bereiche aufteilen, beschreibt Gerd Lorenz. „Zum einen steht die Einarbeitung in die interkommunalen Verbünde, wie etwa die ILE Nationalparkgemeinden oder die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald (FNBW) an, zum anderen muss man sich umgehend mit den gemeindeeigenen Themen wie Straßensanierungen oder Wasserversorgung beschäftigen.“ Bei der Arbeit der ILE Nationalparkgemeinden merkte Lorenz an, dass er in der interkommunalen Zusammenarbeit großes Potential sehe, die Arbeit der ILE allerdings noch mehr in den Mittelpunkt gerückt werden müsse. „Viele wissen nicht genau, was die ILE eigentlich macht. Hier kann man noch viel Aufklärungsarbeit betreiben und auch die Wertschätzung für die Arbeit der ILE steigern“, so der Lindberger Bürgermeister. Auch für die FNBW hatte Gerd Lorenz lobende Worte übrig. „Der Zusammenschluss ist die einzige Möglichkeit überregional eine Marke zu etablieren und uns auf dem umkämpften Tourismusmarkt konkurrenzfähig aufzustellen. Die Gemeinden dürfen sich allerdings nicht vollständig auf die Arbeit der FNBW verlassen, sondern müssen ihre jeweiligen Stärken ebenfalls hervorheben.“ MdL Max Gibis gab ihm hierzu uneingeschränkt Recht.

 Bei den gemeindeeigenen Themen sprach Gerd Lorenz vor allem die Themen Straßensanierungen sowie Wasserversorgung an. „Hier stehen in den nächsten Jahren große Investitionen an, die wir ohne staatliche Förderungen nicht stemmen können.“ Der Lindberger Bürgermeister bat den Abgeordneten hierbei um Unterstützung genauso wie beim erneuten Antrag auf Stabilisierungshilfen. „Wir sind auf die staatlichen Zuweisungen angewiesen, um unsere Aufgaben zufriedenstellend erledigen zu können“, so Lorenz. MdL Max Gibis versprach, sich auch für erneute Zuweisungen von Stabilisierungshilfen für die Gemeinde Lindberg einzusetzen. Außerdem bot er an, bei allen Anliegen auf kurzem Wege erreichbar zu sein und auch bei allen Problematiken gerne als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. „Ich werde gerne darauf zurückkommen und jeden Rat dankbar annehmen“, so Gerd Lorenz abschließend.