WICHTIGE PROJEKTE STEHEN AN - MDL GIBIS INFORMIERT SICH IN FRAUENAU

Antrittsbesuch bei Neu-Bürgermeister Fritz Schreder

13.06.2020
MdL Max Gibis (r.) zusammen mit Neu-Bürgermeister Fritz Schreder (l.) in Frauenau
MdL Max Gibis (r.) zusammen mit Neu-Bürgermeister Fritz Schreder (l.) in Frauenau

Der Frauenauer Neu-Bürgermeister Fritz Schreder, der seit Anfang Mai in Amt und Würden ist, muss in die großen Fußstapfen seines Vorgängers Altbürgermeister Herbert Schreiner treten. Der langjährige 2. Bürgermeister Schreder freut sich allerdings auf die neue Herausforderung, bei der wichtige Projekte in nächster Zeit zur Umsetzung in Frauenau anstehen. Um sich die Unterstützung der Landespolitik bei den anstehenden Aufgaben zu sichern, hat Schreder den Landtagsabgeordneten Max Gibis ins Rathaus nach Frauenau eingeladen, um ihn über die bevorstehenden Projekte zu informieren. Gibis nahm die Einladung gerne an und kam zusammen mit seinem Büroleiter Patrick Zens zum Antrittsbesuch nach Frauenau.

Zusammen mit Bauamtsleiter und stv. Geschäftsleiter Hans Schönberger schilderte Bürgermeister Fritz Schreder dem Abgeordneten und seinem Büroleiter zunächst eine Übersicht über die Situation der Gemeinde Frauenau. „Insgesamt stehen wir ganz gut da, auch wenn die Einnahmen aufgrund ausbleibender Gewerbesteuern sowie Fremdenverkehrsabgaben Corona bedingt etwas zurückgehen werden. Die Schuldensituation der Gemeinde Frauenau hat sich in den letzten Jahren aber deutlich entspannt. Trotzdem schränkt uns der verbliebene Schuldendienst noch bei unseren Investitionen ein“, so Schreder. „Aus diesem Grund sind die Stabilisierungshilfen für uns immer noch essentiell, um wichtige Investitionen in unsere Pflichtaufgaben auch zeitnah und bedarfsgerecht umsetzen zu können.“ Bürgermeister Schreder bat den Abgeordneten in diesem Zusammenhang, sich auch weiter dafür einzusetzen, dass Frauenau Stabilisierungshilfen erhält. Gibis sagte dies zu und betonte, dass durch die zusätzliche Säule, die bei den Stabilisierungshilfen geschaffen wurde, nun auch Mittel für Investitionen in die Pflichtaufgaben verwendet werden können und nicht nur wie anfangs für den Schuldendienst. „Dadurch hat Frauenau große Chancen, weiterhin in den Genuss dieser staatlichen Unterstützung zu kommen“.

 
Bei den anstehenden Großprojekten kam Schreder zuerst auf den Gistl-Saal zu sprechen. „Momentan sind wir dabei, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Dazu haben drei Architektenbüros Ideenkonzepte eingereicht“, beschreibt Schreder dem Abgeordneten die Situation. „Entscheidend bei der Umsetzung der Sanierung des Gistl-Saales zu einem modernen und multifunktionalen Veranstaltungsaal wird sein, welche Förderquote wir durch die Städtebauförderung der Regierung von Niederbayern für das Projekt erhalten sowie welche Folgekosten für die Gemeinde entstehen.“ MdL Max Gibis sicherte seine Unterstützung dabei zu, hier eine möglichst hohe Förderung zu bekommen.

Das nächste anstehende Großprojekt in Frauenau ist die Ausweisung eines neuen Baugebietes „Hirschgarten“ mit 37 Parzellen zur Deckung des Bedarfes. Obwohl sich die Gemeinde durch das Bekenntnis „Innen vor Außen“ dazu verpflichtet hat, der Innenentwicklung Vorrang vor der Außenentwicklung einzuräumen, wird das neue Baugebiet notwendig, weil freien Flächen im Innenbereich zur Weiterentwicklung nicht ausreichend zur Verfügung stehen. „Aufgabe der Gemeinde ist es nun, im Bauleitplanverfahren darzulegen, dass der Bedarf für das neue Baugebiet vorhanden ist, weil die Behörden gerade beim Thema Flächenverbrauch und Innenentwicklung sehr sensibel agieren“, so der Frauenauer Bürgermeister. „Aber 47 Anfragen, darunter 33 aus Frauenau bzw. der näheren Umgebung zeigen deutlich, dass Frauenau als lebenswerter Ort geschätzt wird. Gleichzeitig bieten die zusätzlichen Einwohner auch den Frauenauern Geschäften und Betrieben wieder zusätzliche Perspektiven. Hier entsteht eine Win-Win-Situation.“

 Als letztes Projekt sprach Gibis noch die Dorferneuerung Flanitz an, die nach einer schwierigen Geburt nun in diesem Jahr noch starten soll. Im Sommer soll die Ausschreibung für das Projekt, das über das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) gefördert wird, erfolgen. „Vielleicht können wir sogar noch diesem Jahr mit den Bauarbeiten beginnen. Das liegt an der ausführenden Firma. Mich würde es für die Flanitzer freuen, wenn es endlich losgeht“, so Schreder. MdL Max Gibis bot auch hier, seine Unterstützung an, falls Bedarf besteht, wie er auch eine schnelle und unkomplizierte Hilfestellung über sein Büro bei allem Anliegen anbot.