DIE ERFOLGREICHE ARBEIT IN KIRCHBERG FORTFÜHREN

MdL Gibis bei Neu-Bürgermeister Robert Muhr

03.06.2020
Vor dem Rathaus in Kirchberg: (v.l.) Bürgermeister Robert Muhr, MdL Max Gibis, Kämmerer Thomas Gigl und Geschäftsleiter Helmut Huber
Vor dem Rathaus in Kirchberg: (v.l.) Bürgermeister Robert Muhr, MdL Max Gibis, Kämmerer Thomas Gigl und Geschäftsleiter Helmut Huber

Der seit Anfang Mai in Kirchberg i. Wald amtierende Bürgermeister Robert Muhr hat den Landtagsabgeordneten Max Gibis zu einem Antrittsbesuch eingeladen, um die enge Zusammenarbeit des Abgeordneten mit seinem Vorgänger Alois Wenig auch weiterhin fortzusetzen. Auch MdL Max Gibis zeigte sich erfreut von der Einladung und nahm diese dankend an. „Für meine Arbeit im Bayerischen Landtag ist es wichtig, das Ohr nah an den Kommunen zu haben sowie die Eindrücke aus der Praxis zu bekommen, um passende Rahmenbedingungen für unsere Kommunen schaffen zu können.“, so Gibis.

Bürgermeister Robert Muhr begrüßte zusammen mit seinem Kämmerer Thomas Gigl und seinem Geschäftsleiter Helmut Huber den Abgeordneten Max Gibis mit seinem Büroleiter Patrick Zens im Kichberger Rathaus. „Mein Vorgänger hat hier in Kirchberg 24 Jahre lang gute Arbeit geleistet, von daher sind wir grundsätzlich gut aufgestellt und ich möchte diese erfolgreiche Arbeit nun fortsetzen“, so Bürgermeister Robert Muhr. „Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie werden wir nun natürlich vor zusätzliche Herausforderungen gestellt, weil die Finanzsituation in Zukunft angespannter sein wird und nicht mehr alle geplanten Projekte im angedachten Zeitraum verwirklicht werden können.“


MdL Max Gibis gab ihm insofern Recht, dass der Höhepunkt der Finanzausstattungen für die Kommunen durch den Freistaats sicherlich überschritten sei und in Zukunft wieder mit etwas niedrigeren Förderquoten zu rechnen sei. „Noch können wir die Auswirkungen der Corona-Krise nicht vollständig abschätzen, aber der Freistaat wird seine Kommunen sicherlich nicht im Stich lassen. Bereits beschlossene Förderprogramm werden weiter laufen, es kann allerding sein, dass man mittelfristig Abstriche bei den Förderquoten hinnehmen muss.“

 Bei den spezifischen Herausforderungen der Gemeinde Kirchberg i. Wald nannte Bürgermeister Robert Muhr die Sanierung von Wasserversorgungsanlagen. „Wir sind glücklicherweise im Härtefallprogramm des Freistaates Bayern zur Sanierung von Wasserver- und Abwasserentsorgungsanlagen. Hier stehen in den nächsten Jahren zahlreiche Maßnahmen in Kirchberg an und wir hoffen, dass dieses Programm über das Jahr 2021 hinaus verlängert wird.“ MdL Max Gibis merkte dazu an, dass es die Absicht der Koalition war, diese Härtefallförderung nach RZWas bis Ende 2025 zu verlängern, nun aber durch die Corona-Krise ein gewisser Unsicherheitsfaktor entstanden sei. „Allerdings bin ich optimistisch, dass die RZWas trotzdem verlängert werden, weil auch ein großer Druck durch die Kommunen aufgebaut wird“, so Gibis.

Außerdem sprach Bürgermeister Robert Muhr noch das Thema der Kinderbetreuung an. „Dadurch dass der Freistaat hier nun immer mehr Kosten übernimmt, steigen die Buchungszahlen für Kinderkrippe und Kita beständig an. Obwohl wir mit unseren 18 Krippenplätzen bisher nur wenig ausgelastet waren, kommen wir nun schon an Kapazitätsgrenzen und müssen nun die Kinderbetreuungsplätze entsprechend erweitern“, schilderte der Bürgermeister dem Abgeordneten. „Das kostet entsprechend Geld und wir hoffen, dass uns der Freistaat damit dann nicht alleine lässt.“ Gibis pflichtete dem Kirchberger Neu-Bürgermeister bei. „Durch die Kostenübernahme durch den Freistaat, sind die Buchungszahlen nach oben geschnellt, also muss der Freistaat auch dafür sorgen, dass die Gemeinden die entsprechenden Kapazitäten schaffen können. Durch die Fördermöglichkeiten über die FAG-Förderung sind wir aber sehr gut aufgestellt“, so Gibis, der versprach, sich weiterhin bei diesem Thema für die Gemeinden einzusetzen und auch sonst jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung steht.