BÜRGERMEISTER-ANTRITTSBESUCH IN ZACHENBERG

MdL Max Gibis zum Gespräch bei Neu-Bürgermeister Hans Dachs

29.05.2020
MdL Max Gibis (l.) zusammen mit Bürgermeister Hans Dachs (r.) vor dem Zachenberger „Waldlerhaus“, das sogar mit einem Staatspreis für „Dorferneuerung & Baukultur“ ausgezeichnet worden ist
MdL Max Gibis (l.) zusammen mit Bürgermeister Hans Dachs (r.) vor dem Zachenberger „Waldlerhaus“, das sogar mit einem Staatspreis für „Dorferneuerung & Baukultur“ ausgezeichnet worden ist

Vielerorts haben zum 01. Mai zahlreiche Bürgermeister ihr neues Amt angetreten nachdem sie bei den Kommunalwahlen am 15. März gewählt worden sind. Der Landtagsabgeordnete Max Gibis steht als der zuständige Stimmkreisabgeordnete allen Bürgermeistern unterstützend zur Seite, wenn es um Anliegen an die Landespolitik geht. Um dies zu untermauern möchte er den neu gewählten Bürgermeistern einen Antrittsbesuch abstatten, so auch beim Neu-Bürgermeister Hans Dachs in Zachenberg.

Für Hans Dachs ist der neue Job nicht unbedingt absolutes Neuland. Als Leiter des Bauhofes von Zachenberg sowie als Gemeinderat war und ist er sowohl mit den Verwaltungsmitarbeitern in der Verwaltungsgemeinschaft in Ruhmannsfelden als auch mit den Themen bestens vertraut. „Auch der Übergang von meinem Vorgänger Michael Dachs zu mir lief hervorragend und kollegial ab. Mein Vorgänger steht immer mit Rat und Tat zur Seite. Vor allem zu Beginn der Amtszeit ist dies eine tolle Unterstützung“, so Hans Dachs. Auch der Abgeordnete Max Gibis lobte die kollegiale Übergabe, die nicht überall so vorbildlich abläuft.


Bei den anstehenden Themen kam Bürgermeister Hans Dachs vor allem auf die aktuelle laufende Dorferneuerung mit dem neuen Spielplatz am Dorfanger zu sprechen. „Diese gilt es noch abzuwickeln und final zu begleiten.“ Als etwas problematisch bezeichnete Dachs die Tatsache, dass noch immer einzelne Gemeindeteile und Weiler nicht über die gemeindliche Wasserversorgung erschlossen sind, sondern über eigene Brunnen versorgt werden. „In Zeiten zunehmender Trockenheit sowie strenger werdender Auflagen der Gesundheitsämter bei privaten Wasserversorgern steigt der Anschlussdruck dieser Ortsteile und Weiler enorm an“, so der Bürgermeister. Hier stellte er an den Abgeordneten die Forderung, dass von Seiten des Freistaates Ersterschließungen wieder gefördert werden sollten. „Für eine weit verzweigte Gemeinde wie Zachenberg mit sehr vielen Ortsteilen wäre dies sehr wichtig“, so Hans Dachs.

 MdL Max Gibis legte ihm die Situation bezogen auf ganz Bayern dar, wonach nur der ostbayerische Raum noch nicht so flächendeckend mit einer öffentlichen Wasserversorgung versorgt ist. „Andernorts hat man dieses Problem schon vor langer Zeit über die Gründung von Zweckverbänden zur öffentlichen Versorgung mit Wasser gelöst, so dass die Problematik vor allem auf den ostbayerischen Raum begrenzt ist und es somit sehr schwer ist, eine Mehrheit für eine Neuauflage der Ersterschließungen nach RZWas, die bis 2016 liefen, im Bayerischen Landtag zu schmieden.“, so Gibis. „Vielmehr geht es darum, das bestehende Härtefallprogramm der RZWas, in dem bis 2021 jährlich 70 Mio. Euro für die Sanierung von Wasserleitungen eingestellt sind, über 2021 hinaus zu verlängern.“ Gibis sieht außerdem die Möglichkeit, bei dem bestehenden Härtefallprogramm für Sanierungen Mittel für Neuerschließungen umzuschichten. „Dies müssten aber die kommunalen Spitzenverbände mittragen“, so Gibis. „Auf alle Fälle werde ich mich dafür einsetzen.“

Zum Abschluss des Antrittsbesuches besichtigten Gibis und Dachs noch das „Waldlerhaus“ der Gemeinde Zachenberg. Dieses wurde im Zuge der Dorferneuerung renoviert und wird nun als vielfältiger Treffpunkt sowie für unterschiedlichste Anlässe im Ort genutzt. „Die Krabbelgruppe nutzt beispielsweise das Waldlerhaus. Genauso können Trauungen oder Feiern aller Art dort stattfinden“, so Bürgermeister Hans Dachs. „Das Waldlerhaus ist eine echte kulturelle und gesellschaftliche Bereicherung für den Ort.“ Auch MdL Max Gibis zeigte sich sehr angetan von dem sanierten und renovierten Gebäude. „Es ist ein echtes Schmuckstück. Darauf kann die Gemeinde Zachenberg sehr stolz sein“, so Gibis abschließend.