"WICHTIGER BEITRAG FÜR DIE GESELLSCHAFT"

MdL Max Gibis informiert sich bei den Regener Werkstätten

29.10.2019
MdL Max Gibis (l.) beim Rundgang durch die Regner Werkstätten mit dem Geschäftsführer der Lebenshilfe Deggendorf e.V. Volker Kuppler (r.) und dem Werkleiter Thomas Jäger (mitte)
MdL Max Gibis (l.) beim Rundgang durch die Regner Werkstätten mit dem Geschäftsführer der Lebenshilfe Deggendorf e.V. Volker Kuppler (r.) und dem Werkleiter Thomas Jäger (mitte)

Der Landtagsabgeordnete Max Gibis hat auf Einladung von Werkleiter Thomas Jäger und Geschäftsführer Volker Kuppler die Regener Werkstätten der Lebenshilfe Deggendorf e.V. besucht und sich über die Einrichtung informiert. „Gerade auch Sozialunternehmen wie die Werkstätten der Lebenshilfe verdienen die Aufmerksamkeit der Politiker, weil hier großartige Arbeit in vielerlei Hinsicht geleistet wird“, so MdL Max Gibis, der sich über die Einladung sehr freute.

Der Geschäftsführer der Lebenshilfe Deggendorf e.V. Volker Kuppler und der Werkleiter der Regener Werkstätten Thomas Jäger führten den Abgeordneten Max Gibis durch die Produktion und erklärten ihm, welche Werte in den Regener Werkstätten vermittelt werden, wie die Beschäftigungszahlen aussehen und welche Produkte produziert werden. „Die Botschaft der Regener Werkstätten, zu denen auch die Werkstätten in Teisnach gehören, soll sein, dass die Menschen mit Behinderungen mit ihrer Arbeit hier auch einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten“, so Werkleiter Thomas Jäger. „Diese Menschen leisten hier durchaus beachtliches und sind mit vollem Engagement bei der Sache. Dies ist auch notwendig, weil es auch darum geht, Produkte herzustellen, pünktlich zu liefern und Kunden zufrieden zu stellen“, ergänzt Geschäftsführer Volker Kuppler. „Im Vordergrund stehen letztendlich die Menschen sowie eine adäquate Betreuung.“


Seit 1979 bestehen die Regener Werkstätten der Lebenshilfe Deggendorf e.V. bereits. Damals wurden Arbeitsplätze für 80 Menschen mit Behinderungen geschaffen. Die stetigen Nachfragen nach hochwertigen Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt kaum eine Chance haben, führten zu zahlreichen Erweiterungen, so dass heute 182 Menschen mit Behinderung in Regen arbeiten. „Dazu kommen weitere 56 Arbeitsplätze für behinderte Menschen in Teisnach und 75 Betreuer und Produktionshelfer“, erklärt Thomas Jäger. „Produktionshelfer sind deshalb von Nöten, weil wir im Schichtbetrieb arbeiten müssen, um unsere Aufträge fristgerecht erledigen zu können.“ Produziert werden in den Regener Werkstätten sämtliche Bauteile, die aus Blech oder anderen Metallen, gestanzt, geschweißt, profiliert oder hergestellt werden. „Wir sind ein reiner Zulieferbetrieb für Metallteile aller Art und Montagetätigkeiten“, so Thomas Jäger. Insgesamt werden 6.000 – 7.000 Tonnen Stahl im Jahr in Regen verarbeitet.

 MdL Max Gibis zeigte sich begeistert, welche Vielfalt und auch welche Masse an Produkten in den Regener Werkstätten hergestellt werden. „Vor allem die Koordination und die Logistik hinter der ganzen Produktion verdienen meinen Respekt“, so Gibis. „Der Landkreis Regen darf sich froh schätzen, diese Einrichtungen zu beheimaten, in denen behinderte Menschen eine berufliche Heimat finden können.“