ERFOLGREICHE ANSIEDLUNG DER FÜAK IN REGEN

Qualifizierte Arbeitsplätze in den ländlichen Raum verlagert - Gibis informiert sich

27.09.2019
(v.l.) Heinrich Gierl, Aloisia Ebner,  MdL Max Gibis, Petra Rankl, Gerhard Lohrmann und Leiter Berthold Krottenthaler beim gemeinsamen Besprechungstermin
(v.l.) Heinrich Gierl, Aloisia Ebner, MdL Max Gibis, Petra Rankl, Gerhard Lohrmann und Leiter Berthold Krottenthaler beim gemeinsamen Besprechungstermin

Der Landtagsabgeordnete Max Gibis hat sich auf Einladung von Abteilungsleiter Berthold Krottenthaler an der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (FüAk), die im Jahr 2016 im Zuge der Behördenverlagerung mit einer Abteilung nach Regen verlagert wurde, über ihre Aufgaben und den Stand der Dinge der Verlagerung informiert. Momentan ist die FüAk, die als Bindeglied mit bayernweiter Verantwortung zwischen den 47 Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ÄELF) in ganz Bayern sowie dem Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten fungiert, in der ehemaligen Standortverwaltung der Bundeswehr angesiedelt. Geplant ist allerdings, dass die FüAKk mittelfristig neben dem Landwirtschaftsmuseum, der Verwaltung des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) und dem Landwirtschaftsamt in das neu entstehende „Grüne Zentrum“ in Regen zieht.

„Im Zuge der Behördenverlagerungen im Jahr 2015 wurde die Abteilung F – Förderung, Fachaufsicht und Recht von Landshut nach Regen verlagert, um hoch qualifizierte Arbeitsplätze im strukturschwachen ländlichen Raum anzusiedeln“, blickt Berthold Krottenthaler zurück. „Seit Januar 2016 sind nun mittlerweile 26 der insgesamt 30 Arbeitsplätze, darunter fast alle in der 3. und 4. Qualifikationsebene, in Regen aufgebaut.“ Alle Beschäftigten kommen dabei aus dem Landkreis Regen oder den Nachbarlandkreisen. MdL Max Gibis freute sich über die erfreuliche Entwicklung und darüber, dass die Behördenverlagerungen zu einer Erfolgsgeschichte werden.

Grundsätzlich stellt die Staatliche Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten eine zentrale Mittelbehörde in der Landwirtschaftsverwaltung zwischen den 47 ÄELF, die über ganz Bayern verstreut sind, und dem Staatsministerium in München dar. Dabei hat sie die Fachaufsicht über die ÄELF Haushalts-, Personal- und Förderangelegenheiten und steht beratend zur Seite. „Die FüAk hat mehrere Standorte in Bayern. Wobei die Abteilung F – Förderung, Fachaufsicht und Recht in Regen angesiedelt ist“, so Abteilungsleiter Berthold Krottenthaler. „Daneben gibt es noch die Abteilungen für zentrale Aufgaben, Informations- und Kommunikationstechnik, Verwaltungsangelegenheiten der Ämter, Bildung sowie das Kompetenzzentrum für Förderprogramme.“

„Hier in Regen unterstützen wir im Prinzip die ÄELF in ganz Bayern bei der Förderabwicklung“, erklärt der Leiter der Außenstelle weiter. In der aktuellen Förderperiode von 2015 bis 2020 stellen jährlich etwa 100.000 Landwirte Förderanträge, wobei jedes Jahr rund eine Mrd. an Direktzahlungen für die Landwirtschaft und rund 500 Mio. € für die ländliche Entwicklung zur Verfügung stehen. Die Aufgaben in Regen unterscheiden sich dabei auch deutlich. „Wir unterstützen beispielsweise die Ämter bei Rechtsfragen und bieten den Antragstellern die Möglichkeit zur Überprüfung von Bescheiden“, führte Krottenthaler gegenüber dem Abgeordneten Gibis aus. „Dazu helfen wir bei der Abwicklung der LEADER-Maßnahmen sowie den flächen- und tierbezogenen Förderprogrammen, beraten bei der einzelbetrieblichen Investitionsförderung und sind Leitstelle für den Prüfdienst, um Fehler zu verhindern.“

MdL Max Gibis zeigte sich überrascht von der Vielfalt der Aufgaben, die die FüAk wahrnimmt und freute sich aber, dass durch die Verlagerung nach Regen hoch qualifizierte Arbeitsplätze im ländlichen Raum entstanden sind.