NEUE ÄRZTLICHE LEITUNG IN DER SILBERBERG-KLINIK IN BODENMAIS

MdL Max Gibis zu Besuch - Unterstützung bei Anliegen

06.08.2019
Mitinhaberin Marita Urban (l.) informiert den Landtagsabgeordneten Max Gibis über die Silberberg-Klinik Bodenmais.
Mitinhaberin Marita Urban (l.) informiert den Landtagsabgeordneten Max Gibis über die Silberberg-Klinik Bodenmais.

Auf Einladung der Geschäftsführerin und Miteigentümerin Marita Urban hat sich der Landtagsabgeordnete Max Gibis über die Silberberg Klinik in Bodenmais informiert. Dabei konnte ihn die Geschäftsführerin über das Haus und die neue ärztliche Leitung informieren und zugleich zwei Anliegen an ihn herantragen.

Seit dem Jahr 2005 führt Marita Urban bereits die Silberberg Klinik Bodenmais zusammen mit ihrem Miteigentümer und ärztlichen Leiter Dr. Werner Gudat, der im Frühjahr überraschend auf einer USA-Reise gestorben war. „Bereits seit dem Jahr 1999 haben wir die Silberberg Klinik für die Banken in der Abwicklung der Insolvenz geführt, ehe wir dann 2005 die Klinik, die eine bewegte Geschichte als Hotel und als Klinik mit bereits drei Insolvenzen, hinter sich hatte, selber übernommen haben“, so Marita Urban. Seit dem Tod von Miteigentümer Dr. Werner Gudat führt Frau Urban nun alleine die Geschäfte der Silberberg Klinik. „Besonders freut es mich, dass es nun gelungen ist, in kürzester Zeit zwei neue ärztliche Leiter zu installieren, die die Silberberg Klinik in Zukunft unterstützen werden“, so Marita Urban. „So arbeitet seit dem 06. Mai 2019 Herr Dr. Friedrich Robitzsch, Facharzt für Allgemeinmedizin und seit dem 01. Juli 2019 Herr Dr. Ralph-Michael Schulte, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Psychotraumatologie, Sozialmedizin und Rehabilitationswesen für die Silberberg Klinik Bodenmais.“


Leiterin Marita Urban führte den Landtagsabgeordneten Max Gibis durch die Gebäudlichkeiten, die in den letzten Jahren beständig erweitert und saniert wurden. „Wir konnten das Unternehmen auf eine solide finanzielle Basis stellen und haben in den letzten Jahren alle freien Finanzmittel reinvestiert. So konnten Unterkünfte für Mitarbeiter und ein zusätzliches Therapiehaus gekauft, zwei separate Kinderbetreuungseinrichtungen gebaut und fast alle Zimmer inklusive Speisesaal und Hallenbad saniert werden.“ MdL Max Gibis nannte die Entwicklung vorbildlich.

Das Angebot der Silberberg Klinik erstreckt sich von Vater-Mutter-Kind Kuren über, Atemwegs-, Haut- und Stoffwechseltherapien bis hin zur Psychosomatik. „Durch unser umfangreiches Angebot können wir 160 Betten sehr gut auslasten“, so Frau Urban. „Damit können wir 130 Arbeitsplätze hier im Bayerischen Wald anbieten und sind zweitgrößter Arbeitsgeber im Markt Bodenmais.“

Wobei die Herausforderung heutzutage nicht ist, dass alle Menschen im ländlichen Raum einen Arbeitsplatz haben, sondern dass die Betriebe überhaupt genügend Arbeitskräfte finden, erläutert Marita Urban dem Abgeordneten. „Deshalb gebe ich gerne arbeits- und integrationswilligen Asylbewerbern eine Chance für eine Ausbildung. Bisher wurde ich noch nicht enttäuscht, sondern durch Fleiß und Einsatz immer positiv überrascht.“ Einzig die Starrheit der Behörden kritisiert sie. „Hier müssen oftmals mehr pragmatischere Lösungen gefunden werden, etwa bei der Unterkunft von Asylbewerbern, die in Ausbildung stehen. Bei gleichen Kosten ist es doch von Vorteil für den Freistaat und den Asylbewerber, wenn dieser am Ausbildungsort wohnen kann und nicht mehr in der Asylunterkunft“, sagte Frau Urban klar.

Zum Abschluss des Gesprächs bat sie MdL Max Gibis bei kleineren Anliegen noch um Unterstützung, wie beispielsweise der privaten Wohnsitznahme von in Ausbildung befindlichen Asylbewerbern. „Die Angelegenheiten liegen zur finalen Abstimmung  an der  Regierung von Niederbayern und ich hoffe, dass die Sache positiv endet“, so die Leiterin. Außerdem bat sie MdL Max Gibis noch um Unterstützung bei der Nutzungsänderung eines Bolzplatzes für die Kinder. „Wir kommen hier den Nachbarn soweit es geht entgegen, aber die Kinder müssen schließlich auch ein Stück weit unterhalten und betreut werden.“