INS KALTE WASSER GEWORFEN - MIT BRAVOUR GEMEISTERT

Stahlbau Regenhütte - MdL Max Gibis informiert sich bei Isabell und Alena Pohl

22.05.2019
MdL Max Gibis (r.) zusammen mit den Schwestern Isabell (l.) und Alena Pohl (mitte) vor einem der größeren Modelle der Baggerschaufeln, die an die Firma Liebherr geliefert werden.
MdL Max Gibis (r.) zusammen mit den Schwestern Isabell (l.) und Alena Pohl (mitte) vor einem der größeren Modelle der Baggerschaufeln, die an die Firma Liebherr geliefert werden.

„Ziemlich beeindruckend“, so bezeichnete Max Gibis die Arbeit der beiden Schwestern Isabell und Alena Pohl, die nach dem Tod ihres Vaters Jörg Pohl im Jahr 2018 die Stahlbau Regenhütte GmbH (SBR) als Geschäftsführende Gesellschafterinnen übernommen und seitdem auf absolutem Erfolgskurs gehalten haben. Der Landtagsabgeordnete Max Gibis informierte sich nun bei den beiden Schwestern über die Stahlbau Regenhütte GmbH. „Zum einen wollte ich meine Bewunderung und meinen Respekt für ihre Arbeit zum Ausdruck bringen und zum anderen wollte ich auch meine Unterstützung bei allen Belangen der Stahlbau Regenhütte GmbH anbieten“, so der Abgeordnete.

Im Frühjahr 1997 war es, als Jörg Pohl mit seiner Firma Stahlbau Regenhütte, die für den  weltweit tätigen Baumaschinen-Konzern Liebherr Baggerschaufeln, Hydraulikteilen und anderes Zubehör produziert, nach Zwiesel ins Gewerbegebiet nach Fürhaupten umsiedelte. Seitdem hat sich ziemlich viel getan. Das Firmengelände wurde unzählige Male erweitert und es wurden nun schon zölf Hallen errichtet. Mittlerweile beschäftigte das Unternehmen 230 Mitarbeiter und schwimmt auf der Erfolgswelle des boomenden Baugeschäftes mit. Der prägendste Einschnitt erfolgte allerdings im Jahr 2018 als Firmenchef Jörg Pohl überraschend starb. Seine beiden Töchter, Isabell und Alena Pohl, wurden ins eiskalte Wasser geworfen, übernahmen das Ruder des Familienunternehmens Stahlbau Regenhütte in Zwiesel und haben die Herausforderung bisher mit Bravour gemeistert.

„Unser Glück war es, dass wir schon seit Kindesbeinen die Firma kannten und es unser erklärtes Ziel war, einmal die Hauptverantwortung dafür zu übernehmen“, erzählte Alena Pohl dem Abgeordneten Max Gibis. Zum Zeitpunkt des Todes ihres Vaters war Isabell Pohl bereits fast zehn Jahre und Alena Pohl schon fünf Jahre in der Firma beschäftigt. „Wir haben beide Einblicke sowohl in die technischen als auch kaufmännischen Abläufe der Firma und können uns so jederzeit gegenseitig vertreten. Entscheidungen treffen wir jedes Mal gemeinsam“, so die beiden Schwestern.

Nach den Informationen zur Geschichte des Unternehmens führten Isabell und Alena Pohl den Abgeordneten noch über das Firmengelände und informierten ihn über die aktuelle Lage des Betriebs. „Der Standort in Fürhaupten war ein Glücksgriff, weil wir immer wieder erweitern konnten und mittlerweile ein Firmengelände von rund 60.000 Quadratmetern Größe bewirtschaften davon rund 15.000 Quadratmeter Produktionsfläche“, informiert Isabell Pohl. „Letztendlich produzieren wir alles, was man auf einen Bagger vorne montieren kann, aber ausschließlich für die Firma Liebherr. Hier hat sich in den letzten Jahrzehnten eine Art Symbiose entwickelt“, ergänzte Alena Pohl. Für die Baggerschaufeln – teilweise in beachtlicher Größe – die Hydraulikteile oder andere Aufsätze werden jährlich fast 10.000 Tonnen Stahl benötigt. „Momentan ist die Auftragslage mehr als ausgezeichnet. Wir könnten noch mehr Arbeitskräfte einstellen, finden aber kaum mehr genügend Schweißer oder Facharbeiter für die Stahlbranche“, so die beiden Schwester. MdL Max Gibis nahm dieses Anliegen auf. „Der Fachkräftemangel ist eine große Herausforderung unserer Zeit. Wir wissen, dass hier auch die Politik gefordert ist, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, dass sich die Situation hier wieder entspannt.“