GIBIS LÄSST SICH VERSORGUNGSSITUATION SCHILDERN

Info-Besuch bei IMS-Rettungsdienst - Engagement auch im Katastrophenschutz

17.04.2019
MdL Max Gibis (mitte) beim Informationsgespräch mit Peter Schwankl (r.) und seinem Mitarbeiter Martin Biebl (l.) in der Firmenzentrale im alten Feuerwehrhaus in Riedlhütte
MdL Max Gibis (mitte) beim Informationsgespräch mit Peter Schwankl (r.) und seinem Mitarbeiter Martin Biebl (l.) in der Firmenzentrale im alten Feuerwehrhaus in Riedlhütte

Der Landtagsabgeordnete Max Gibis hat sich auf Einladung des Firmeninhabers Peter Schwankl über das private Rettungsdienst-Unternehmen „IMS Rettungsdienst GmbH“ mit Firmensitz in Riedlhütte informiert und sich die Versorgungssituation im Landkreis Freyung-Grafenau schildern lassen. „Für mich ist entscheidend, dass bei der Versorgung mit Rettungs- und Krankenwagen die gesetzliche Regelung, 80% der Haushalte in einer 12 Minuten Hilfsfrist zu erreichen, erfüllt wird“, so Gibis vorab.

Bevor Peter Schwankl zusammen mit seinem Mitarbeiter Martin Biebl dem Abgeordneten die Versorgungssituation aufzeigte, gab er ihm grundlegende Infos zum Unternehmen IMS Rettungsdienst GmbH. „IMS steht für International Medical Services und deutet schon auf unsere zweites Betätigungsfeld hin“, so Peter Schwankl. Grundsätzlich steht das Unternehmen auf drei Säulen: Rettungsdienstfahrten und Krankentransportfahrten als erste Säule, Auslandsrückholungen als zweite Säule und ein eingetragener Verein für das Engagement im Katastrophenschutz als dritte Säule, welche sich gerade in der Aufbauphase befindet.

„Den Rettungsdienst sowie die Krankentransporte betreiben wir an den Standorten München, Dachau, Deggendorf, Eging a See, Schöfweg und nun auch an unserem Firmensitz in Riedlhütte mit insgesamt sechs Rettungswägen und sechs Krankentransportwägen“, verrät Peter Schwankl dem Abgeordneten Max Gibis. In Riedlhütte, seinem Heimatort, hat Peter Schwankl kräftig investiert und das alte Feuerwehrhaus in einen Firmensitz samt Leitstelle und Einsatzzentrale umgebaut, nachdem Riedlhütte einen zusätzlichen Rettungswagen-Standort erhalten hatte und die Firma IMS den Zuschlag dafür bekommen hat. „Auslandsrückholungen erledigen wir hauptsächlich für den ADAC, aber auch für alle anderen Organisationen, die uns beauftragen. Hier gilt es, absolut verlässlich und seriös zu sein, um das Vertrauen der großen Auslandskrankenversicherer zu genießen“, zeigte sich Schwankl stolz. „Die dritte Säule haben wir nun gegründet, um noch mehr Wert auf ehrenamtliches Engagement bei Katastrophenschutz zu legen als bisher schon. Dazu haben wir einen Verein gegründet, für den sich bereits 50 Ehrenamtliche gefunden haben, die im Katastrophenfall helfen würden. Außerdem richten wir gerade ein autarkes, mobiles Behandlungszentrum mit bis zu sechs Plätzen, zwei davon intensivmedizinisch, in einem Container ein, der von einem ausgesonderten Armeefahrzeug an Ort und Stelle transportiert werden kann“, so Schwankl. „Für den Ernstfall sind wir somit optimal gerüstet.“

Beim Thema Versorgungssituation im Landkreis zeigt sich die Lage nun mit dem zusätzlichen Standort Riedlhütte deutlich verbessert. „Gerade in St. Oswald-Riedlhütte, Neuschönau und Spiegelau wird nun mit dem neuen Rettungswagen-Standort nahezu immer die 80%-Quote innerhalb der 12-Minuten-Frist erreicht. Auch in Schöfweg, Schönberg oder Innernzell hat sich die Versorgung verbessert, weil nun für diesen Bereich die Fahrzeuge aus Grafenau und Schöfweg öfters zur Verfügung stehen als bisher“, erklärt Peter Schwankl. „In Eppenschlag kann die Versorgungsfrist nur Tagsüber erreicht werden, was daran liegt, dass sich die Einsätze in Eppenschlag gleichmäßig auf Tag und Nacht verteilen und die Rettungsdienststelle in Riedlhütte nur zwischen 08:00 Uhr und 20:00 Uhr (werktags, 09:00 – 21:00 Uhr Samstags und Sonntags) besetzt ist“, so Schwankl. „Ansonsten ist der Landkreis Freyung-Grafenau zurzeit sehr gut versorgt“, so Schwankl.

MdL Max Gibis zeigte sich von der vielfältigen Arbeit des IMS Rettungsdienstes beeindruckt und betonte, dass das oberste Ziel die sein muss, die flächendeckende Versorgung der Landkreisbürger sicherzustellen. „Um diese Ziel zu erreichen, wird die Versorgungslage regelmäßig evaluiert und entsprechend dieser Evaluationen angepasst. Dies dient dazu Defizite bei der Versorgung zu bereinigen und insgesamt eine möglichst optimale Versorgungssituation für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen“, so der Abgeordnete abschließend.