MDL MAX GIBIS INFORMIERT SICH BEI BÜRGERMEISTER BLÜML IN BÖBRACH

Themen Wasserversorgung und Breitband auf der Agenda

16.04.2019
Bürgermeister Werner Blüml (l.) informiert den Abgeordneten Max Gibis (r.) über die angesprochenen Themen im Gemeindegebiet
Bürgermeister Werner Blüml (l.) informiert den Abgeordneten Max Gibis (r.) über die angesprochenen Themen im Gemeindegebiet

Der Landtagsabgeordnete Max Gibis hat sich bei Bürgermeister Werner Blüml in Böbrach über verschiedene Themen aus dem Gemeindegebiet informiert, darunter die Wasserversorgung, die Breitbandanbindung sowie die Mobilfunkverbindungen. „Bürger aus Böbrach haben sich an mich gewandt, mit der Bitte, sie bei den Themen Wasserversorgung sowie Breitband- und Mobilfunkverbindung zu unterstützen“, so der Abgeordnete zum Grund für seinen Besuch. „Zum einen möchte ich den Bürgern zeigen, dass wir von der CSU ihre Sorgen und Anliegen ernst nehmen und uns seriös damit auseinander setzen. Zum anderen ist es unabdingbar diese Anliegen zuerst mit dem Bürgermeister zu besprechen, um einen vollständigen Informationsstand in den angesprochenen Thematiken zu erlangen“, so MdL Max Gibis weiter.

Bürgermeister Werner Blüml begrüßte den Abgeordneten zur Besprechung der anstehenden Themen im Rathaus in Böbrach. Bereits vorab hatte der Bürgermeister die Anliegen aufbereitet und gab dem Landtagsabgeordneten Gibis umfassenden Einblicke in die ausgewählten Themenbereiche. „Bei der Wasserversorgung stellt sich die Situation so dar, dass der Hauptort Böbrach sowie der Ortsteil Oberauerkiel hervorragend mit einer eigenen, gemeindlichen Wasserversorgung versorgt sind“, erklärte Bürgermeister Werner Blüml. „Dazwischen haben wir einige kleinere Ortsteile, die Großteils über eigene Brunnen versorgt sind und bis vor wenigen Jahren, als die staatlichen Förderungen zur Ersterschließung ausliefen, noch kein Interesse an einem Anschluss an die gemeindliche Wasserversorgung hatten“, so Werner Blüml weiter. Mit den trockenen Sommern der letzten Jahre hat sich vielerorts die private Wasserversorgung deutlich verschlechtert, merkte MdL Max Gibis nun an, der aus zahlreichen Gemeinden ähnliche Problematiken kennt. „Nun stehen die Kommunen allerdings vor der Herausforderung, abwägen zu müssen, ob sie abgelegene Anwesen für teures Geld an das Wasserversorgungsnetz der Gemeinde anschließen“, so MdL Max Gibis weiter. „Die Kosten dafür müssten natürlich alle Gemeindemitglieder tragen, weil die Wasserversorgung eine kostendeckende Einrichtung ist.“ Bürgermeister Blüml führte zu dem Thema weiter aus, dass er in engem Kontakt mit zwei Planungsbüro stehe und momentan eine Evaluation angestoßen wurde, den aktuellen Wasserbedarf sowie auch sämtliche Wasserversorgungsmöglichkeiten im gesamten Gemeindegebiet zu prüfen. „Wir erwarten uns von dem Bericht der Planungsbüros eine Grundlage dafür, Handlungsoptionen hinsichtlich einer Verbesserung der Wasserversorgung in Böbrach aufzuzeigen“, so Bürgermeister Blüml.

Erfreuliche Nachrichten konnte der Bürgermeister dem Landtagsabgeordneten beim Thema Breitbandversorgung im ganzen Gemeindegebiet überbringen. „Über das Breitbandförderprogramm des Freistaates sowie des Bundes können wir alle Anwesen, die noch nicht über schnelles Internet verfügen, an das Glasfasernetz anschließen. Dafür werden fast 5 Mio. Euro, rund 500.000 Euro davon durch die Gemeinde selber, investiert.“ Einziger Wehrmutstropfen beim bevorstehenden Breitbandausbau: „Der Anbieter hat drei Jahre dafür Zeit und aufgrund des aktuellen Baubooms werden sie die Zeit auch in Anspruch nehmen.“ MdL Max Gibis sieht dies trotzdem als absolut positive Entwicklung. „Damit haben nun auch abgelegene Ortsteile oder einzelne Höfe und Anwesen, die Möglichkeit, näher an die Metropolen heranzurücken. Damit werden unsere Kommunen wieder ein Stück weit attraktiver und unsere Heimat zukunftsfähiger.“

Beim Thema Mobilfunkverbindungen im südlichen Gemeindegebiet gestaltet sich die Lage etwas schwieriger. „Aufgrund der hügeligen Landschaft könnte eine flächendeckende Mobilfunkversorgung nur über zusätzliche Funkmasten gewährleistet werden. Und sogar diese müssten auf angrenzendem Gemeindegebiet errichtet werden, um wirkungsvoll eingesetzt zu werden“, erklärt Werner Blüml die Problematik.