MDL MAX GIBIS INFORMIERT SICH BEIM VDK-GESCHÄFTSFÜHRER HELMUT PLENK

Forderung nach Öffnung des Pflegegrades I

01.03.2019
MdL Max Gibis (mitte) zusammen mit seinem Büroleiter Patrick Zens (l.) beim VdK-Geschäftsführer Helmut Plenk (r.)
MdL Max Gibis (mitte) zusammen mit seinem Büroleiter Patrick Zens (l.) beim VdK-Geschäftsführer Helmut Plenk (r.)

Der Landtagsabgeordnete Max Gibis hat sich zusammen mit seinem Büroleiter Patrick Zens beim VdK-Geschäftsführer Helmut Plenk über den Sachstand der sozialpolitischen Themen wie Pflege und Rente im Landkreis Regen informiert. „Gerade die sozialen Themen wie Rente und Pflege betreffen alle Bürgerinnen und Bürger. Wir als CSU möchten diese Themen wieder mehr in den Mittelpunkt rücken, um die Menschen zum einen bei diesen Themen zu sensibilisieren, sich frühzeitig darum zu kümmern, aber auch um die Situation vieler Menschen bei diesen dringenden Fragen zu verbessern“, so MdL Max Gibis.

„Die sozialpolitischen Themen, die mir sehr am Herzen liegen, wurden in letzter Zeit oftmals stiefmütterlich von der Politik behandelt. Deshalb freut es mich umso mehr, dass sich Max Gibis als Landtagsabgeordneter unserer Heimat wieder verstärkt um diese Themen annehmen möchte“, so VdK-Geschäftsführer Helmut Plenk. Der Sozialverband VdK kümmert sich in ganz Bayern um die sozialen Belange der Menschen und finanziert seine Tätigkeiten über die Mitgliedsbeiträge. „Im Landkreis Regen haben wir momentan etwa 12.000 Mitglieder - Tendenz steigend“, so Plenk.

 Zu Beginn des Infogesprächs gab er dem Abgeordneten einen Überblick über die Rentner sowie die Pflegebedürftigen im Landkreis Regen. „Zunächst einmal wird unsere Bevölkerung immer älter. Hatten wir vor 30 Jahren lediglich 10.000 Menschen über 65 Jahre im Landkreis, so sind es heute schon 16.000 Personen, die älter sind als 65 Jahre. Damit rücken die Themen Rente und Pflege automatisch mehr in den Fokus“, so Plenk. Insgesamt sind etwa 23.000 Menschen der momentan  rund 77.000 im Landkreis lebenden Menschen Rentner. „Eine gewaltige Zahl“, wie Max Gibis feststellte. Überrascht zeigte sich MdL Max Gibis auch von der hohen Anzahl an schwerbehinderten Menschen im Landkreis, die mit etwa 8.600 Personen über 10% der Landkreisbevölkerung ausmachen. „Über die Hälfte der schwerbehinderten Menschen sind über 65 Jahre alt, so dass hier ein ganz besonderer Pflegeaufwand notwendig ist“, betonte Helmut Plenk.

 Gerade das Gespräch zum Thema Pflege vertieften Plenk und Gibis. „Insgesamt haben wir ca. 3.000 pflegebedürftige Menschen im Landkreis Regen“, so der VdK-Geschäftsführer. „Es gibt immer noch Stellschrauben, an denen die Politik drehen könnte, um die Situation für diese Menschen zu verbessern.“ Plenk führte aus, dass der VdK sowie etliche CSU-Abgeordnete die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml bereits auf die Problematik der sogenannten „unterschwelligen Betreuungsleistungen“ aufmerksam gemacht haben. „Viele pflegebedürftige Personen, denen Pflegegrad I zuerkannt wurde, können den Betrag in Höhe von 125 € aufgrund von mangelndem Fachpersonal nicht abrufen, weil bei der momentanen Regelungen der Betrag nur für professionelle Leistungen vorgesehen ist“, erklärte Helmut Plenk dem Abgeordneten. „Wenn man der Pflege zu Hause in den eigenen vier Wänden einen noch größeren Stellenwert einräumt, könnte man diesem Problem Abhilfe schaffen und zugleich auch die ohnehin knappen Pflegeplätze entlasten. Jede selbstschaffende Kraft, die dem Pflegebedürftigen hilft, soll den Betrag in Höhe von 125 € abrufen können“, forderte Helmut Plenk. MdL Max Gibis schloss sich dieser Forderung nach Öffnung des Pflegegrades I ausnahmslos an.

Generell versprach MdL Max Gibis in nächster Zeit auch durch Infoveranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürger die Themen Rente und Pflege wieder mehr aufzugreifen und in den Fokus zu rücken. „Wir müssen als Politiker die Themen aufgreifen, die die Menschen unter den Nägeln brennen. Die Themen Rente und Pflege, ob es nun einen selbst betrifft oder einen Verwandten, geht alle etwas an“, so Gibis abschließend.