BUND-LÄNDER-STÄDTEBAU-FÖRDERPROGRAMM "SOZIALE STADT"

Insgesamt 270.000 Euro für Rinchnach und Philippsreut

24.10.2018

Spiel- und Sportflächen für Kinder und Jugendliche, Stadtteiltreffs und barrierefreie Straßen und Plätze: Dank dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ können Städte und Gemeinden Orte der Gemeinschaft aufwerten und damit die Lebensqualität in ihren Stadt- und Ortsteilen erhöhen. „Mit dem Programm „Soziale Stadt“ leisten wir einen wichtigen Beitrag für eine soziale Stadtentwicklung, die allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt“, so der Landtagsabgeordnete Max Gibis.

In Niederbayern werden im Jahr 2018 über das Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ insgesamt 15 Städte und Gemeinden mit rund 6,1 Mio. Euro unterstützt. „Zusammen mit den Mitteln der Kommunen gibt es für die Projekte in Niederbayern mehr als 8 Mio. Euro“, so MdL Max Gibis.

In Rinchnach im Landkreis Regen wird mit den Mitteln aus dem Programm „Soziale Stadt“ das „weiße Schulhaus“ im Ortskern zum Bürgerhaus umgebaut. „Dafür stehen in diesem Jahr 240.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung“, so MdL Max Gibis. „Damit wird eine wichtige Voraussetzung dafür geschaffen, das Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger und die Gemeinschaft vor Ort zu stärken.“ In Philippsreut im Landkreis Freyung- Grafenau stehen außerdem 30.000 Euro für die Sanierung und Aufwertung des historischen Ortskerns zur Verfügung.

Für das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ stehen in Bayern im Jahr 2018 insgesamt rund 44 Mio. Euro zur Verfügung. Insgesamt werden 157 Projekte in 129 bayerischen Kommunen gefördert. Zusammen mit den Mitteln der Kommunen stehen rund 66,4 Mio. Euro zur Verfügung. Vor allem unterstützt das Programm familienfreundliche und barrierefreie Infrastruktur. Die Einbindung der Bewohner und bürgerschaftliches Engagement sind wichtige Erfolgsfaktoren des Programms. Die Kommunen können dank der Förderung Stadtteiltreffs oder Bürgerhäuser für gemeinsame Aktivitäten realisieren. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes, vor allem auch Spiel- und Sportflächen für Kinder und Jugendliche.