GUTES PFEGEANGEBOT UND ANGENEHMES ARBEITSKLIMA

MdL Max Gibis informiert sich in der Seniorenresidenz St. Benediktus

19.09.2018
Geschäftsführer Heinz Greger (l.) führt zusammen mit Heimleiterin Claudia Bauer (r.) den Abgeordneten Max Gibis (2.v.r), Bürgermeister Joachim Haller (mitte) und den stv. Landrat Willi Killinger (2.v.l.) durch die neuen Räumlichkeiten.
Geschäftsführer Heinz Greger (l.) führt zusammen mit Heimleiterin Claudia Bauer (r.) den Abgeordneten Max Gibis (2.v.r), Bürgermeister Joachim Haller (mitte) und den stv. Landrat Willi Killinger (2.v.l.) durch die neuen Räumlichkeiten.

Das Thema Pflege nimmt in der politischen Diskussion einen immer größeren Stellenwert ein. Der Bedarf nach einem bezahlbaren und qualitativ hochwertigen Pflegeangebot wird immer größer und damit steigt auch die Nachfrage nach gutem Pflegepersonal. Doch gerade hier fehlt das Angebot aufgrund der oftmals unattraktiven Arbeitszeiten und der scheinbar mittelmäßigen Bezahlung. Grund genug für MdL Max Gibis, sich einmal selber vor Ort ein Bild von der Lage zu machen.

„Nachdem ich zusammen mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder nach seinem Besuch beim Pichelsteinerfest in Regen noch zur Seniorenresidenz St. Benediktus gefahren bin, dass unser Ministerpräsident persönlich seine Geburtstagsgrüße an einen 105-jährigen ausrichten konnte, hat mich Geschäftsführer Heinz Greger eingeladen, mir die Seniorenresidenz in Bodenmais einmal ausführlich und in Ruhe anzusehen“, so MdL Max Gibis zum Grund für seinen Besuch. Der Bodenmaiser Bürgermeister Joachim Haller begleitete den Landtagsabgeordneten auf seinem Besuch, genauso wie der stv. Landrat Willi Killinger. Zusammen mit der Heim- und Pflegdienstleiterin Claudia Bauer brachte Geschäftsführer Heinz Greger den Gästen aus der Politik die Seniorenresidenz St. Benediktus etwas näher und sprach auch das eine oder andere Anliegen an die Politik an.

„Zusammen mit der Seniorenresidenz St. Benediktus in Bad Kötzing sind wir ein privater Pfleganbieter, der es sich zum Ziel gemacht hat, jedem Bewohner die bestmögliche Pflege anzubieten“, so Geschäftsführer Heinz Greger. In Bad Kötzting bietet die Seniorenresidenz insgesamt 184 Pflegebedürftigen Platz, in Bodenmais hat die Seniorenresidenz nach einem Anbau nun 60 Plätze, darunter auch etwa 12 Plätze für Betreutes Wohnen. „Neben den Pflegeplätzen in der Residenz bieten wir auch Pflege daheim an sowie Essen auf Rädern, so dass wir insgesamt fast 360 Menschen versorgen“, so Heinz Greger. „Wir scheuen aber auch den Vergleich mit den Angeboten gemeinnütziger Organisationen wie Caritas oder BRK, die Pflegeplätze anbieten, nicht.“ Diese würden zwar nach Tarif bezahlen, aber auch die Mitarbeiter im St. Benediktus nähern sich mittlerweile diesem Gehalt an, so dass wir eigentlich keine Probleme haben, genügend Nachwuchs zu finden, erklärt Heinz Greger dem Abgeordneten auf dessen Nachfrage. „Wir bilden regelmäßig aus und auch das angenehme Arbeitsklima ist bekannt, so dass wir immer schon genügend Personal zur Verfügung hatten“, so Heim- und Pflegedienstleiterin Claudia Bauer.

„Aufgrund eines großzügigeren Personalschlüssels als gesetzlich gefordert können wir zum einen eine bessere Pflege anbieten und zum anderen unseren Mitarbeitern auch ein entspanntes Arbeiten garantieren“, so der Geschäftsführer. Zudem setzt die Seniorenresidenz St. Benediktus auch auf Digitalisierung bei allen Arbeitsabläufen wie etwa den Dokumentationspflichten. „So bleibt wertvolle Zeit übrig, die die Pflegekräfte mit den Pflegebedürftigen verbringen können“, erklärt Claudia Bauer. „Alles in allem müssen natürlich die Gesellschafter die Mehrausgaben für den höheren Personalschlüssel mittragen, aber dies ist erfreulicherweise der Fall“, so Heinz Greger. „Trotz dieser Mehrausgaben können wir aufgrund unserer Gehaltsstruktur sowie dem umfassenden Angebot, das die Seniorenresidenz St. Benediktus anbietet, die Pflegeplätze deutlich günstiger anbieten, als dies vergleichbare Einrichtungen tun können“, lobt Heinz Greger vor allem seine Gesellschafter, denen es nicht nur um Gewinnoptimierung geht.

Einen besonderen Punkt möchte Bürgermeister Joachim Haller dem Abgeordneten Max Gibis und dem stv. Landrat Willi Killinger noch erläutern. „Die Seniorenresidenz ist absolut in das Gemeindeleben eingebunden. Es gibt Kooperationen bei allen gemeindlichen Veranstaltungen und auch das St. Benediktus lädt regelmäßig die Bodenmaiser zu den verschiedensten Anlässen ein.“ Heimleiterin Claudia Bauer bestätigt dies. „Der große Wohlfühlfaktor bei uns liegt wahrscheinlich wirklich an Angebot an Unterhaltung. Es gibt fast keinen Vormittag an dem nicht irgendetwas für die Senioren geboten ist und unsere Pflegebedürftigen, die vorher oftmals alleine zu Hause saßen, haben plötzlich wieder ein soziales Leben.“ Bürgermeister Joachim Haller konnte dies aus erster Hand bestätigen, da auch seine Mutter in der Seniorenresidenz St. Benediktus untergerbacht ist.

Nach dem jüngst erfolgten Ausbau des im Jahr 2008 errichteten Seniorenwohnheims hat Geschäftsführer Heinz Greger schon wieder neue Pläne. „Genau wie in Kötzting möchte ich noch einen Kindergarten angliedern. Das wäre wertvoll sowohl für die Mitarbeiter, aber auch für die Angehörigen. Nicht zuletzt würden auch die Senioren von dem Mehrgenerationenhaus profitieren.“ MdL Max Gibis und Willi Killinger zeigten sich begeistert. „Ein gutes Pflegeangebot mit hoher Qualität und zufriedenem Personal sind durchaus möglich“, konstatierten die Beiden.

Zum Schluss gab Heinz Greger dem Abgeordneten noch mit auf dem Weg, dass der Personalschlüssel für die Mindeststandard nach oben korrigiert werden muss genauso wie generell die Verdienste in der Pflege. „Wir verbessern die Qualität der Pflege dadurch enorm und auch die Pflegeberufe werden dadurch attraktiver“, so Greger.