FÖRDERPROGRAMM FÜR SANIERUNG VON FREI- UND HALLENBÄDERN GEFORDERT

Gibis und Pollak legen Forderungen anhand des Beispiels Waldkirchen dar

17.08.2018
MdL Max Gibis (l.) macht sich zusammen mit Bürgermeister Heinz Pollak einen Überblick über die anstehenden Maßnahmen im Karoli-Bad Waldkirchen.
MdL Max Gibis (l.) macht sich zusammen mit Bürgermeister Heinz Pollak einen Überblick über die anstehenden Maßnahmen im Karoli-Bad Waldkirchen.

Bereits seit längerer Zeit wird im Bayerischen Landtag über ein Förderprogramm für die Investitions- und Sanierungskosten für Hallen- und Freibäder in Bayern diskutiert. Der Landtagsabgeordnete Max Gibis gehört zu den größten Unterstützern eines solchen Förderprogramms und hat dies bereits mehrfach gefordert. Am Beispiel des Hallen- und Freibades in Waldkirchen, dem Karoli-Badepark, haben MdL Max Gibis und Bürgermeister Heinz Pollak nun erneut aufgezeigt, wie dringend ein solches Förderprogramm gebraucht wird.

„Bisher können nur sogenannte Schulbäder gefördert werden, die einer bestimmten Anzahl an Schulklassen das ganze Jahr über zur Verfügung stehen“, erklärt MdL Max Gibis. „Die nötige Anzahl an Schulklassen erreichen wir zwar locker, aber nur Hallenbäder können Schulbäder sein, weil diese das ganze Jahr über genutzt werden können. Somit gibt es momentan für die Sanierung oder Neuinvestition von Freibädern keine Fördermittel“, so Bürgermeister Heinz Pollak.

Doch gerade hier wäre es mittlerweile dringend geboten, die Kommunen zu unterstützen, wenn man sich ansieht, dass ständig Freibäder zusperren müssen, weil die anstehenden Sanierungen nicht geschultert werden können, meint der Abgeordnete Max Gibis. „Auch im Karoli-Badepark stehen nun umfangreiche Generalsanierungen sowie An- und Umbauten der Becken an, die mehrere Millionen an Investitionskosten verschlingen würden“, erklärt Heinz Pollak. Doch trotz 200.000 Besuchern jährlich macht das Bad ein Defizit von rund einer halben Million Euro im Jahr, das letztendlich aus dem regulären Stadthaushalt finanziert werden muss. „Wir wollen uns unser Freizeitbad leisten, weil wir für unsere Einwohner und Gäste attraktiv sein wollen, zumal es das einzige Freizeitbad im Landkreis Freyung-Grafenau und damit für den Tourismus von herausragender Bedeutung ist. Doch der Unterhalt ist die eine Sache, aber Investitionen in Millionenhöhe können wir uns nicht mehr leisten“, beschreibt der Bürgermeister die Lage.

Für MdL Max Gibis ist deshalb klar, dass hier ein Förderprogramm für die Sanierung von Freibädern – und auch Hallenbädern unabhängig von der Schulklassennutzung – auf den Weg gebracht werden muss. „Egal in welchem Bad, überall lernen unsere Kinder das Schwimmen. Zudem haben alle Bäder auch eine Bedeutung für die Wirtschaft und den Tourismus. Zuletzt steigern sie auch die Lebensqualität der einheimischen Bevölkerung“, fallen Max Gibis etliche Gründe ein. Zurzeit arbeitet eine Expertenkommission daran, ob und in welchem Umfang im nächsten Kommunalen Finanzausgleich die Sanierung von Hallen- und Freibädern gefördert werden kann. „Ich werde mich auf alle Fälle weiterhin für ein solches Förderprogramm einsetzen“, versprach MdL Max Gibis dem Bürgermeister.