WEIKL ENERGIE + TECHNIK - EIN MEHRWERT FÜR DIE REGION

MdL Max Gibis informiert sich bei Bodenmaiser Elektrounternehmen

29.06.2018
MdL Max Gibis (mitte) beim Betriebsrundgang im Gespräch mit Franz Weikl sen. (l.) und Franz Weikl jun. (r.)
MdL Max Gibis (mitte) beim Betriebsrundgang im Gespräch mit Franz Weikl sen. (l.) und Franz Weikl jun. (r.)

Bei der Eröffnung des neuen Firmengebäudes der Unternehmensgruppe Weikl Energie + Technik hatte Juniorchef Franz Weikl den Landtagsabgeordneten Max Gibis eingeladen, sich ausführlich über den Betrieb zu informieren und sich den Werdegang des heimischen Unternehmens anzusehen. Der Landtagsabgeordnete und CSU-Direktkandidat im Stimmkreis Regen /Freyung-Grafenau für die Landtagswahlen im Oktober hatte nun Gelegenheit sich das Bodenmaiser Unternehmen anzusehen und zeigte sich mehr als beeindruckt von den professionellen Strukturen des mittelständischen Elektrounternehmens.

„Jeder erfolgreiche Betrieb bringt einen Mehrwert für die Region, weil dadurch Wertschöpfung und Arbeitsplätze entstehen, die wiederum zu mehr Wohlstand und Zufriedenheit in der Bevölkerung führen“, erklärte der Landtagsabgeordnete. „Es ist mir deshalb ein großes Anliegen, das Ohr nahe an den heimischen Betrieben zu haben und mich immer für ihre Belange einzusetzen.“ Bereits seit seinem erstmaligen Einzug in den Bayerischen Landtag im Jahr 2013 praktiziert Max Gibis dies nun auch so und schaut regelmäßig bei den verschiedensten Betrieben im Bayerischen Wald – vom Ein-Mann-Betrieb bis zum Global Player - vorbei, um sich selber ein Bild von der Lage vor Ort zu machen, so nun auch beim Elektrounternehmen Weikl in Bodenmais.

„Das Familienunternehmen wurde bereits 1976 von Franz Weikl sen. gegründet und entwickelte sich seither vom Ein-Mann-Betrieb zu einem renommierten mittelständischen Elektrounternehmen, das bayernweit im Einsatz ist“, beschreiben Firmengründer Franz Weikl sen., seine Ehefrau Klara Weikl und sein Sohn und Geschäftsführer Franz Weikl jun. dem Abgeordneten beim Rundgang durch das neue Firmengebäude die Firmengeschichte. „Mittlerweile sind wir hauptsächlich auf die ganzheitliche technische Ausstattung von öffentliche Einrichtungen, Industrieanlagen, Hotels, Gewerbe oder medizinischen Einrichtungen spezialisiert.“ Die jahrelange Expansion des Unternehmens gipfelte zuletzt im Neubau eines Firmengebäudes mit Verwaltung sowie Lager- und Produktionshallen für die 2015 gegründet Weikl Automatisierungstechnik GmbH, die eine Weiterentwicklung der Energieverteiler- und Steuerungsanlagen-Herstellung darstellt und Komplettlösungen im Bereich digitale Steuerung anbietet. „Mittlereile beschäftigen wir 200 Mitarbeiter, so dass das neuen Verwaltungsgebäude bis auf ein paar wenige Arbeitsplätze fast schon wieder voll besetzt ist“, erzählt Juniorchef Franz Weikl dem Abgeordneten.

Vor allem die Ausbildung von eigenen Nachwuchs liegt der Familie Weikl am Herzen, so werden aktuelle 25 Auszubildende in fünf verschiedenen Berufen ausgebildet. Durch die hohe Ausbildungsquote soll dem Nachwuchs- und Fachkräftemangel soweit wie möglich entgegen gewirkt werden. Sowohl Max Gibis als auch Franz und Klara Weikl waren sich einig, dass man den jungen Menschen in der Region wieder die gut bezahlten Ausbildungsberufe in Industrie und Handwerk ans Herz legen müsste. „Um unser System der Berufsausbildung beneidet uns die ganze Welt. Wir müssen unseren Kinder auch wieder die Wertschätzung dieses Systems vermitteln“, meinte MdL Max Gibis.

Neben den Bereichen Weikl Energie + Technik, dem anfänglichen Standbein des Unternehmens, sowie der 2015 gegründeten Weikl Automatisierungstechnik GmbH hat die Unternehmensgruppe mit der Freimuth-Bau GmbH, einem eigenen Hoch- und Tiefbau Unternehmen, noch ein weiteres Standbein. „Dies hat sich aus einem Zufall ergeben, doch wir sind nun ganz froh, um unser Bauunternehmen, weil wir einfach vieles aus eigener Hand abwickeln können“, so Franz Weikl sen. Dies kommt der Familie Weikl vor allem bei ihrem nächsten Projekt wieder sehr gelegen. „Im September 2019 ist Eröffnung eines 5-Sterne Campingplatzes mit 147 Stellplätzen in Bodenmais“, so Franz Weikl jun. Wir wollten unbedingt diese Marktlücke in Bodenmais schließen und haben uns nach jahrelanger Vorarbeit zu dieser Investition entschieden.“

MdL Max Gibis bezeichnete das Vorhaben als eine gute Idee, da es auch einen Mehrwert für die Region liefert, in dem gerade in der boomenden Campingbranche bisher nicht angesprochene Zielgruppen in den Bayerischen Wald gelockt werden. „Statistisch gesehen, lassen Camper das meiste Geld in einer Urlaubsregion. Von daher kann ich dem Vorhaben nur viel Erfolg wünschen.“