AKTUELLER STAND DES BREITBANDAUSBAUS IN BAYERN

Bayerische Breitbandförderung als Erfolgsgeschichte

25.01.2022

Seit Ende 2013 unterstützt der Freitstaat Bayern die Erschließung der bayerischen Haushalte, dort wo die Telekommunikationsunternehmen aus wirtschaftlichen Erwägungen nicht investieren, mit schnellem Internet. "Mit der bayerischen Breitbandförderung stellen wir sicher, dass der Ausbau der Netze, insbesondere bei uns im ländlichen Raum, schnell voranschreitet", so MdL Max Gibis. Bisher hat der Freistaat dazu den Kommunen insgesamt 1,6 Mrd. Euro zugesagt. Zusammen mit dem Bund und den Kommunen betragen die staatlichen Investitionen in die Breitbandinfrastruktur in Bayern über 2,5 Mrd. Euro.

"Seit dem Start der Breitbandförderung im Jahr 2013 konnte die Versorgung mit schnellem Internet (mind. 30 Mbit/s) im ländlichen Raum um starke 66 Prozent gesteigert werden", so MdL Max Gibis. Auch im Ländervergleich steht Bayern gut da: Platz 1 bei der Versorgung der Haushalte im ländlichen Raum mit mindestens 30 Mbit/s (93,7 %) und Platz 2 bei der Versorgung mit mindestens 100 Mbit/s (77 %). Zusammen mit den städtischen Regionen können über 90% der bayerischen Haushalte 100 Mbit/s oder mehr nutzen. Sogar 64% haben einen Zugang zu Gigabitbandbreiten.

"Die Zahlen des bayerischen Breitbandförderprogramms können sich durchaus sehen lassen", betont Max Gibis. Seit 2014 wurden über 57.000 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Von den rund 800.000 Haushalten, die seit 2014 im Verfahren waren, sind bereits über 720.000 Anschlüsse in Betrieb. Auch bei den öffentlichen Schulen schreitet der Ausbau voran. 46 % der öffentlichen Schulen haben einen direkten Glasfaseranschluss, bei weiteren 41 % der Schulen befindet sich der Anschluss im Bau und bei weiteren 12% liegt bereits eine Ankündigung vor. Damit haben die Träger von über 99% der öffentlichen Schulen die Glasfaseranbindung in die Wege geleitet.

"Mit der bayerischen Gigabitrichtlinie ist der Freistaat europaweiter Vorreiter und kann als erste Region auch dort fördern, wo bereits eine Versorgung mit mindestens 30 Mbit/s besteht", erklärt der Abgeordnete Max Gibis. Seitdem sind über 1.000 Gemeinden in das Förderverfahren eingestiegen und erste Projekte sind bereits in Bau bzw. sogar fertiggestellt. Einen aktuellen Stand findet man auf der Internetseite www.schnelles-internet.bayern.de.

Seit August 2021 bietet der Freistaat bei der Gigabitrichtlinie noch einmal eine verbesserte Kofinanzierung des Bundesförderprogramms an. So werden die Fördersätze des Bundes unbürokratisch auf bayerisches Niveau (90 %) angehoben und die bisherigen Förderhöchtsbeträge entfallen. Im Rahmen der Härtefallförderung können sogar Fördersätze über 90% erreicht werden. "Mit bislang über 310 Mio. Euro bayerischer Kofinanzierung wurden mehr als 475 Mio. Euro an Bundesmittel zusätzlich nach Bayern geholt. Die Kommunen im Freistaat haben damit deutschlandweit die besten Fördermöglichkeiten", freut sich MdL Max Gibis.