BEKENNTNIS FÜR ZÜGIGEN WEITERBAU DER ORTSUMGEHUNG

FU und CSU Kichberg i. Wald laden Mandatsträger zum Vor-Ort Termin

09.08.2021
Zahlreiche Interessenten kamen zum Vor-Ort Termin mit MdB Alois Rainer, MdL Max Gibis und dem stv. Landrat Ronny Raith
Zahlreiche Interessenten kamen zum Vor-Ort Termin mit MdB Alois Rainer, MdL Max Gibis und dem stv. Landrat Ronny Raith

Die Ortsverbände der Frauen-Union Kirchberg i. Wald um ihre Vorsitzende Regina Oswald und der CSU Kirchberg i. Wald um ihren Vorsitzenden Jakob Binder haben zu einem Vor-Ort Termin in Unterneumais zusammen mit ortsansässigen Bürgerinnen und Bürgern sowie den Mandatsträgen der Region eingeladen. Zum einen wollten sie damit für die Situation der Anwohner sensibilisieren und zum anderen für einen zügigen Weiterbau des zweiten Abschnitts der Ortsumfahrung Kirchberg i. Wald werben. Neben dem Bundestagsabgeordneten Alois Rainer und dem der Landtagsabgeordneten Max Gibis fanden sich auch der stv. Landrat Ronny Raith, Kreisrätin Katharina Zellner sowie knapp zwei Dutzend Bürgerinnen und Bürger bei dem Vor-Ort Termin ein.

CSU-Ortsvorsitzender Jakob Binder und FU-Ortsvorsitzenden Regina Oswald begrüßten alle Anwesenden recht herzlich und blickten zurück zum Bau des 1. Abschnitts. „Alle waren guter Hoffnung, dass es nach der Einweihung des 1. Bauabschnitts am 10. Juni 2016 zügig mit den Planungen dem Weiterbau des 2. Bauabschnitts weitergehen würde“, so Binder und Oswald. „Leider hat sich der Weiterbau mehrfach durch Umplanungen verzögert. Doch jetzt muss die Ortsumfahrung zügig umgesetzt werden, da der Verkehr für die Anwohner auf den Ausweichstrecken nicht mehr tragbar ist.“ In diese Kerbe stieß auch der anwesende Dorfhauptmann Georg Weiß aus Unterneumais, durch die die am stärksten befahrene Ausweichstrecke verläuft, ebenso wie durch die Ortschaft Hangenleithen hin zum Autobahnzubringer B533. Weiß berichtete von den Engstellen in den beiden Ortschaften, von Unfällen wegen überhöhter Geschwindigkeiten, von der Lärm- und Abgasbelästigungen sowie von der Gefahr der Straßenquerungen für die Schulkindern. „Der Verkehr hat gerade auch durch den LKW-Verkehr vom und zum Gewerbegebiet Richtung Autobahnzubringer eine Ausmaß angenommen, dass hier dringend Abhilfe geschaffen werden muss, weil die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer nicht mehr länger gewährleistet werden kann“, so Georg Weiß, dem alle Anwesenden Dorfbewohner zustimmten.


Stv. Landrat Ronny Raith sowie die beiden Abgeordneten Alois Rainer und Max Gibis hatten sich im Vorfeld des Vor-Ort-Termins mit dem Leiter des Staatlichen Straßenbauamtes Passau, Herrn Robert Wufka, bezüglich dem Planungsstand der Ortsumfahrung abgestimmt und konnten so den Anwesenden den aktuellen Stand berichten. „Die Planungen sind nach der letzten Trassenplanung nun soweit abgeschlossen, so dass die Planungsmappe im Herbst 2021 an die Regierung von Niederbayern geht, anschließend folgt das 6-wöchige Beteiligungsverfahren, so dass optimalerweise im 4. Quartal 2022 der Planfeststellungsbeschluss erfolgten kann“, führten Alois Rainer und Max Gibis aus. „Frühester möglicher Baubeginn wäre demnach im Jahr 2023.“ Der stv. Landrat Ronny Raith konnte außerdem noch darüber berichten, dass man sich im Landkreis auf einen gemeinsamen Weg beim Thema Artenschutz, insbesondere dem Schutz der Fledermäuse, geeinigt hat. „Alle Fraktionen im Kreistag befürworten den Vorschlag einer mehrreihigen Baumbepflanzung  mit einer Länge von 600 Metern anstatt eine Fledermausschutzzaunes, der 850.000 Euro gekostet hätte“, so Raith. „Damit herrscht auch im Kreistag generell Einigkeit über den Weiterbau des 2. Bauabschnitts und die Haushaltsmittel sind beim Landkreis fest eingeplant.“

MdL Max Gibis fügte noch an, dass die Bedürfnisse der Anwohner und Betroffenen vor Ort bei solchen Straßenbauprojekten generell zu wenig Gehör bekommen. „Gegenüber anderen Straßenbauprojekten im Landkreis sind die Planungen in Kirchberg allerdings bereits weit fortgeschritten, so dass ich hier tatsächlich Hoffnung auf eine baldige Umsetzung habe“, so Gibis. Auch MdB Alois Rainer äußert Verständnis für die Anliegen der Dorfbewohner und riet ihnen, auf ihre Situation aufmerksam zu machen und sich zu Wort zu melden. „Zusammen mit meinem Kollegen Max Gibis werden wir uns bei den Verantwortlichen dafür einsetzen, dass hier zügig gearbeitet wird, so dass wir einen schnellen Baubeginn erreichen können“, sagte Alois Rainer abschließend.