ÜBER 4,1 MIO. EURO AUS DEN BUND-LÄNDER-STÄDTEBAUPROGRAMMEN

Sieben Kommunen im Bayerischen Wald profitieren

26.07.2021

Im Rahmen der Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramme unterstützt der Freistaat zusammen mit Mitteln des Bundes die bayerischen Kommunen bei der Stärkung ihrer Ortszentren, der Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Revitalisierung von Brachflächen. Die Bundestagsabgeordneten Alois Rainer und Thomas Erndl sowie der Landtagsabgeordnete Max Gibis zeigten sich darüber erfreut, dass auch sieben Kommunen in den Landkreisen Regen und Freyung-Grafenau wieder mit 4,14 Mio. Euro von den drei verschiedenen Bund-Länder-Städtebauförderungsprogrammen profitieren.

„Mit den Bund-Länder-Städtebauförderungsprogrammen, die sich als wichtiges Instrument zur Unterstützung der Kommunen etabliert haben, leisten der Freistaat und der Bund einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen und damit auch klimagerechten Stadterneuerung“, betont MdL Max Gibis. Insgesamt stehen in den drei Programmen „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ rund 200 Mio. Euro im Jahr 2021 für 486 bayerische Städte und Gemeinden zur Verfügung. In Niederbayern stehen dabei für insgesamt 49 Maßnahmen in 48 verschiedenen Kommunen 29,489 Mio. Euro zur Verfügung.

Dabei fließen aus dem Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ 400.000 Euro nach Rinchnach für eine Maßnahme im Ortskern, aus dem Förderprogramm „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne“ gehen 320.000 Euro nach Viechtach für eine Projekt in der Altstadt, 240.000 Euro nach Perlesreut für eine Projekt der ILE Ilzer Land und 60.000 Euro nach Teisnach für die Ortsmitte. Außerdem erhalten aus dem Förderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere gestalten“ die Stadt Freyung 2,88 Mio. Euro für eine Maßnahme im Stadtkern, der Markt Bodenmais 160.000 Euro für eine Maßnahme im Ortskern und die Stadt Regen 80.000 Euro für ein Projekt in der Innenstadt.

„Generell richten sich die Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramme an Maßnahmen zur Anpassung, Stärkung und Revitalisierung ihrer Zentren“, so Gibis. Der Fördersatz beträgt in der Regel 60%, für Gemeinden, die interkommunal zusammenarbeiten oder ihre Flächen schonen, erhöht sich der Fördersatz auf bis zu 80%, bei besonders finanz- und strukturschwachen Gemeinden sogar auf bis zu 90%.