MITTEL AUS DER STÄDTEBAUFÖRDERUNG FÜR DIE INNENENTWICKLUNG

Gemeinden im Bayerwald profitieren - 2 Mio. Euro für Philippsreut

16.07.2021

Im Rahmen der Städtebauförderung unterstützt das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr die Innenentwicklung der bayerischen Kommunen und setzt Anreize für das Flächensparen. Die Mittel aus dem Topf der Städtebauförderung für den Bereich Innentwicklung und Flächensparen, die den 100- Mio. Euro schweren Sonderfonds „Innenstädte beleben“ ergänzen, wurden nun bekannt gegeben. Der Landtagsabgeordnete Max Gibis zeigte sich darüber erfreut, dass auch die Kommunen in den Landkreisen Regen und Freyung-Grafenau profitieren, allen voran die Gemeinde Philippsreut mit 2,025 Mio. Euro für den Bau eines neuen Bürgerzentrums.

„Mit dem Förderprogramm für Innenentwicklung und Flächensparen aus dem Topf der Städtebauförderung leistet der Freistaat einen wichtigen Beitrag für die Belebung unserer Ortskerne sowie auch zum Umwelt- und Klimaschutz“, so MdL Max Gibis. In dem Fördertopf stehen im Jahr 2021 insgesamt rund 35 Mio. Euro für 258 Städte und Gemeinden zur Verfügung. Von den 3,511 Mio. Euro, die in Niederbayern für 18 Maßnahmen in 18 verschiedenen Gemeinden zur Verfügung stehen, fließen 250.000 Euro in den Landkreis Regen und 2,055 Mio. Euro in den Landkreis Freyung-Grafenau.

In Philippsreut fließen die Mittel in den Bau eines Bürgerzentrums, das für vielerlei Zwecke genutzt werden soll. So soll das neue Bürgerzentrum im Mittelpunkt der Treffen der Bürgerschaft stehen und sowohl für kleinere Veranstaltungen, Vereinstreffen und -versammlungen, für die Jugendarbeit, aber auch als Anlaufstelle für Touristen zur Verfügung stehen. Daneben können auch Ausstellung oder offizielle Empfänge der Gemeinde, wie etwa Neujahrempfänge, stattfinden. „Das Bürgerzentrum ist sicherlich ein Gewinn für die ganze Gemeinde“, freut sich Max Gibis über den Geldsegen in seinem Stimmkreis. „Das Geld ist in dem Vorhaben in Philippsreut, aber natürlich auch bei dem Projekt in Neureichenau in der Ortsmitte, für das 30.000 Euro zur Verfügung stehen, besten aufgehoben."

In Frauenau konnten mit den Mittel aus der Städtebauförderung die Gehwege entlang der Hauptstraße saniert werden. Die Förderung in Höhe von 90.000 Euro ist dabei die Schlusszahlung für das Projekt. In Kirchdorf wird mit Hilfe der Städtebauförderung ein neues Bürgerzentrum für Vereine, Jugend und Senioren sowie Veranstaltungen aller Art errichten. Dazu erhält die Gemeinde mit 160.000 Euro eine erste Teilzahlung.

Generell richtet sich das Förderprogramm der Städtebauförderung an Maßnahmen der Militärkonversion, der Revitalisierung von Industrie und Gewerbebrachen, der Flächenentsiegelung sowie an die Förderinitiative „Innen statt Außen“, die von den Kommunen überaus gut angenommen wird. Der Fördersatz beträgt in der Regel 60%, für Gemeinden, die mit ihrem Vorhaben Flächen schonen, erhöht sich der Fördersatz auf 80%, bei besonders finanz- und strukturschwachen Gemeinden sogar auf bis zu 90%.