PETITION DER MONTESSORI-SCHULE FREYUNG ERFOLGREICH

Zustimmung der CSU-Abgeordneten – Erhalt der Schule gesichert

15.07.2021

Lediglich an elf Tagen unterschritt die Schülerzahl der Montessori-Schule Freyung im Oktober 2020 die geforderte Mindestschülerzahl für den Erhalt eines Personalkostenzuschusses für das Schuljahr 2021/2022 durch das Bayerische Kultusministerium - leider genau zum dafür relevanten Stichtag. Nachdem die Verhandlungen der beiden Vorsitzenden des Trägervereins Matthias Blaesing und Armin Wildfeuer mit dem Ministerium, die von Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich und MdL Max Gibis unterstützt wurden, nicht von Erfolg gekrönt waren, erschien als letzte Möglichkeit, eine Petition beim Bayerischen Landtag einzureichen.

So erhoffte man sich, doch noch in den Genuss der 75.000 Euro Personalkostenzuschuss zu gelangen, die die Schule für einen gesicherten Erhalt dringend benötigt. Durch den Einsatz des Vorsitzenden des Bildungsarbeitskreises der CSU, Dr. Gerhard Waschler, des Stimmkreisabgeordneten Max Gibis sowie mit den Stimmen der weiteren CSU-Abgeordneten, war die Petition im Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags nun erfolgreich.

„Auch wenn eine abschließende Lösung nun in den Händen des Kultusministeriums liegt, so ist die Zustimmung zur Petition ein großer Erfolg für alle Beteiligten, die sich fortwährend für den Erhalt der Montessori-Schule in Freyung eingesetzt haben“, so MdL Max Gibis. Die Berichterstatterin im zuständigen Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags, Barbara Regitz bestätigte, dass in den vergangenen Tagen intensiv nach einer Lösung gesucht wurde. „Mit der Würdigung der Petition durch meine CSU-Fraktionskollegen ist der Weg nun für das Ministerium offen, eine Lösung zum Erhalt der Montessori-Schule in Freyung zu realisieren“, so der Vorsitzende des Bildungsarbeitskreises der CSU-Fraktion, Dr. Gerhard Waschler, der sich mit an vorderster Front für die Würdigung der Petition eingesetzt hatte. „Damit stehen die Zeichen auf Erhalt der Schule, wenn es nun eine Lösung für die Auszahlung des Personalkostenzuschusses gibt“, freut sich MdL Max Gibis über das Ergebnis. „Mein Dank gilt aber auch den beiden Vorsitzenden des Trägervereins Matthias Blaesing und Armin Wildfeuer sowie Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich, die die Faktenlage überzeugend aufbereitet haben.“


Hintergrund der kurzfristigen Unterschreitung der Schülerzahl war eine vorübergehende Abmeldung zwei Schülern im Oktober 2020, so dass die für Zuschüsse geforderte Mindestschülerzahl von 14 um genau einen Schüler zum Stichtag unterschritten war. Bereits knapp zwei Wochen später erfolgte die Wiederanmeldung der beiden Schüler an der Montessori-Schule, so dass die Schülerzahl wieder bei 15 Schülern lag. Durch intensive Werbung sowie einen insgesamt guten Ruf konnte mittlerweile sogar ein neuer Schüler hinzugewonnen werden, so dass die Schülerzahl zurzeit bei 16 Schülern liegt. Zum neuen Schuljahr rechnen die Verantwortlichen sogar wieder mit 20 Schülern, womit der langjährige stabile Schnitt vor der Corona-Krise, die letztendlich zu den Unsicherheiten bei den Eltern geführt hatte, wieder fast erreicht wird.

„Mit der Würdigung der Petition tragen wir auch der grundsätzlichen Position der CSU-Landtagsfraktion Rechnung, nach der uns alle Grundschulen vor Ort wichtig sind und nach dem Motto Kurze Beine – Kurze Wege erhalten werden sollen“, kommentiert Dr. Gerhard Waschler das Ergebnis abschließend. „Die Verantwortlichen der Schule haben in den letzten Jahren tolle Arbeit geleistet und die Schule zukunftsfähig aufgestellt. Mit der sich nun anbahnende Lösung ist sichergestellt, dass die Arbeit nicht umsonst war und der Grundschulstandort an der Montessori Schule in Freyung erhalten werden kann“, äußert MdL Max Gibis abschließend. „Letztendlich sind die Kinder nun die Gewinner. Das freut uns alle.“