POSITIVE BILANZ DER STÄDTEBAUFÖRDERUNG IM JAHR 2020

47 Mio. Euro für Niederbayern - Zahlreiche Projekte im Bayerischen Wald

01.02.2021
Das neue Jugendzentrum der Stadt Viechtach, gefördert mit Mitteln aus der Städtebauförderung
Das neue Jugendzentrum der Stadt Viechtach, gefördert mit Mitteln aus der Städtebauförderung

Die Regierung von Niederbayern hat Bilanz gezogen über die Städtebauförderung im Jahr 2020. Obwohl zu befürchen war, dass aufgrund der Corona-bedingten Einnahmeausfälle die Stadtsanierungen vielerorts auf Eis liegen, war die Nachfrage nach Fördermitteln ungebrochen hoch. So wurde in Niederbayern erneut ein hoher Betrag von 47 Mio. Euro von den Kommunen an Städtebaufördermitteln abgerufen.

"Dank der hohen Zuschüsse der EU, des Bundes und des Freistaats" konnten auch im Jahr 2020 viele Projekte der Stadtsanierung in Niederbayern und vor allem auch in den beiden Bayerwaldlandkreisen Regen und Freyung-Grafenau umgesetzt werden", freute sich auch der örtliche Landtagsabgeordnete Max Gibis über die positive Bilanz. "Mit der anhaltenden hohen Förderung sowie der Investitonsbereitschaft unserer Kommunen, konnte zum einen ein wichtiger Beitrag bei der Verbesserung der Ortszentren geleistet werden und zum anderen wurde auch die regionale Bauwirtschaft in diesen schwierigen Zeiten nachhaltig unterstützt", so Gibis weiter.

Eine hohe Nachfrage zeigte sich vor allem beim neuen Investitionspaket für Sportstätten. Dieses vom Bund und den Ländern neu angelegte Programm ist Teil eines Investitionsprogrammes zur Abfederung der Pandemiefolgen für die Wirtschaft. Damit ist der Städtebauförderung erstmals die Möglichkeit eröffnet, auch Einrichtungen des Breitensports, die für die Sicherung der Lebensqualität und den Zusammenhalt in den Kommunen von großer Bedeutung sind, mit bis zu 90% Förderung zu unterstützen. "Dieses Programm wird auch 2021 fortgeführt , so dass möglichst viele Projekte gefördert werden können", freut sich MdL Max Gibis.

Auch in den Landkreisen Regen und Freyung-Grafenau wurden wieder zahlreiche Projekte der Städtebauförderung umgesetzt. In Neuschönau wurde beispielsweise das Bürgerzentrum in Neuschönau mit dem "Koishüttler Saal" fertiggestellt. In dem neuen Bürgerzentrum konnten nun die Gemeindverwaltung, das Pfarrezntrum, die Touristinfo sowie Räume für Vereine und Veranstaltungen untergebracht werden. "Damit ist es ein beispielhaftes Vorzeigeprojekt, wie verschiedenste Nutzungen unter einen Hut gebracht werden können", beschreibt Max Gibis die Maßnahme. Bei Gesamtkosten von 3,8 Mio. Euro konnte das Projekt mit 587.000 Euro aus dem Kommunalinvestitionsförderprogramm (KIP) sowie mit 2,9 Mio. Euro aus dem bayerischen Städtebauförderungsprogramm unterstützt werden.

Im Landkreis Regen wurde zum Beispiel der Umbau einer ehemaligen Gewerbe- und Lagerhalle zum neuen Jugendzentrum in Viechtach verwirklicht. Bisher war das Jugendzentrum in angemieteten Räumen untergebracht. Durch den Ankauf einer ehemaligen Werkstatt im ehemaligen Bahnhofsareal stehen nun für die Jugendlichen großzügige und flexibel nutzbare Räume zur Verfügung. Aus dem Investitionspaket "Soziale Integration im Quartier" der Bund-Länder-Städtebauförderung konnten für dieses Sanierungsprojekt Fördermittel in Höhe von rund 430.000 Euro bewilligt werden.