NEUAUSRICHTUNG DER LANDWIRTSCHAFTSÄMTER - STANDORT REGEN GESTÄRKT

MdL Max Gibis erfreut über Stärkung des AELF Regen

08.07.2020

Der Freistaat Bayern ordnet seine Landwirtschaftsverwaltung neu, um die Beratung der Landwirte zu verbessern und vermehrt in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Dabei werden aus den 47 Landwirtschaftsämtern in Bayern ab Oktober 32 gemacht, um besser strukturiert, effizienter und mit mehr Synergieeffekten arbeiten und beraten zu können. Insbesondere soll an allen Ämtern ein Komplettangebot an Beratung bereitgestellt werden. 17 Ämter bleiben dabei eigenständig, 30 werden zusammengelegt zu 15, aber alle Standorte werden erhalten bleiben.

Der Standort Regen des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), so die offizielle Bezeichnung des Landwirtschaftsamtes, geht als Gewinner der Neuausrichtung hervor. „Der Standort Regen mit seiner Außenstelle in Waldkirchen bleibt nicht nur eigenständig, sondern wird durch ein überregional zuständiges neues Sachgebiet zur Investitionsförderung/LEADER einschließlich eines LEADER-Koordinator sogar gestärkt“, freut sich MdL Max Gibis. So ist das AELF in Regen künftig der zentrale Ansprechpartner für alle Themen von Förderung, Gemeinwohlberatung, Beratung zur Unternehmensentwicklung und Diversifizierung, Ernährung und Alltagskompetenz bis hin zu Bildung und Hoheitsvollzug. „Dabei wird die Personalausstattung in den Sachgebieten am AELF Regen auch leicht erhöht werden“, nennt MdL Max Gibis als gute Nachricht. „Damit steigt auch das Beratungsangebot des AELF in den Landkreise Regen und Freyung-Grafenau.“


Durch die Neuausrichtung soll die Landwirtschaftsverwaltung künftig schlagkräftiger und einheitlicher aufgestellt sein und von vielen Synergieeffekten profitieren. Dazu zählt auch eine Neustrukturierung der Landwirtschaftsschulen, Abteilung Landwirtschaft, die dem künftigen Bedarf angepasst werden. Mit einer Reduzierung von 27 auf 20 Standorte soll die Effektivität und Qualität der Schulen erhöht werden.

„Auch hier bleibt für den Standort Regen allerdings alles unverändert“, so MdL Max Gibis. Für die Studierenden der Landwirtschaftsschule (LWS), Abteilung Landwirtschaft, stehen weiterhin die Schulen Cham, Passau und Straubing in erreichbarer Nähe zur Verfügung. „Für die Studierenden der LWS, Abteilung Hauswirtschaft, bleibt weiterhin die Schule am Standort Regen im Dienstgebiet heimatnah erhalten“, so Gibis abschließend.