FACHGESPRÄCH AM LLZ AM ARBERSEE

Abstimmung der Details zur Ertüchtigung des Landesleistungszentrums

05.06.2020
v.l.n.r.: Herr Kölnberger von der Regierung v. Ndb., Max Gibis, Frau Biedermann vom Bundesinnenministerium, Herr Dr. Prinzler vom Bayer. Innenministerium, Herr Person vom Bayer. Innenministerium und Herbert Unnasch
v.l.n.r.: Herr Kölnberger von der Regierung v. Ndb., Max Gibis, Frau Biedermann vom Bundesinnenministerium, Herr Dr. Prinzler vom Bayer. Innenministerium, Herr Person vom Bayer. Innenministerium und Herbert Unnasch

Das Landesleistungszentrum (LLZ) im Hohenzollern Skistadion soll mit weiteren Investitionen fit für die Zukunft gemacht werden, um den weiter steigenden Anforderungen an das Nachwuchsleistungstraining und der Durchführung von internationalen Großveranstaltungen gerecht werden zu können. Entsprechende Förderzusagen in Höhe von rund 2,5 Mio. Euro von Land, Bund und Landkreis wurden bereits gemacht. Zu einem Abstimmungsgespräch zu den Details der Ertüchtigung des LLZ haben sich nun Vertreter des Landes sowie des Bundes im Hohenzollern Skistadion am Großen Arbersee getroffen. Mit dabei waren neben dem Landtagsabgeordneten Max Gibis, zugleich Präsident des Skiverbandes Bayerwald, und Herbert Unnasch von der Aberland Betriebs gGmbH auch Wolfgang Kölnberger von der Regierung von Niederbayern, Kirsten Biedermann vom Bundesinnenministerium sowie Dr. Matthias Prinzler und Andreas Person vom Bayerischen Innenministerium.

„Das LLZ am Arbersee ist nach Ruhpolding und Oberhof mittlerweile die Nummer Drei bei den deutschen Biathlonstadien“, so MdL Max Gibis. „Um dem Status sowie den gestiegenen Anforderungen weiter gerecht zu werden, sind unbedingt weitere Investitionen notwendig.“ Sowohl der Freistaat Bayern als auch der Bund und der Landkreis Regen haben bereits weitere Mittel in der Größenordnung von rund 2,5 Mio. Euro zur Ertüchtigung des LLZ zugesagt. „Dies ist sehr erfreulich, weil damit in den nächsten Jahren in die Optimierung der Beschneiung, in die Maschinenausstattung, in die Optimierung des Stadionbereichs und der Strecken sowie auch in die Energieeinsparung, z.B. durch den Einsatz von LED bei der Beleuchtung, investiert werden kann“, beschreibt MdL Max Gibis. Gibis bedankte sich an dieser Stelle auch ganz besonders beim Bundestagabgeordneten Alois Rainer, der es überhaupt erst möglich gemacht hatte, dass auch Bundesmittel zur Ertüchtigung des LLZ am Arbersee eingesetzt werden.


Beim Abstimmungsgespräch zu den Details der Optimierung zwischen den Vertretern des Bayerischen Innenministerium, des Bundesinnenministeriums sowie der Regierung von Niederbayern ging es nun darum, die optimale Förderkonstellation zwischen Bundes- und Landesmitteln zu erreichen. „Zusammen mit der Unterstützung der beiden Abgeordneten Max Gibis und Alois Rainer wollen wir erreichen, dass der zu erbringende Landkreisanteil für die förderfähigen Kosten möglichst nicht über 10% liegt“, so Herbert Unnasch.

Grundsätzlich waren sich die Vertreter des Bundes sowie des Landes Bayern über den Investitionskatalog und die Aufteilung der Förderungen einig, so dass nun schnellstmöglich der Förderantrag bei der Regierung von Niederbayern eingereicht werden kann. Wolfgang Kölnberger als der zuständige Sachbearbeiter an der Regierung von Niederbayern steht dabei wie gewohnt beratend zur Seite.

„Bis zur Biathlon Europameisterschaft im Jahr 2022 soll baulich alles umgesetzt werden. Dies ist ein herausfordernden Ziel, wir sind aber optimistisch, dies zu erreichen“, so Herbert Unnasch abschließend.