ERFOLGREICHE DIGITALISIERUNG DES BAYERISCHEN TOURISMUS

Neue Kompetenzstelle in Waldkirchen zur Digitalisierung der Vermarktung

12.02.2020

Der Freistaat Bayern ist mit über 100 Mio. Übernachtungen im Jahr 2019 die beliebteste Tourismusregion Deutschlands. Um diesen Status zu erhalten und sich fit für die Zukunft aufzustellen will die Bayerische Staatsregierung die Tourismuswirtschaft, die mit 600.000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber Bayerns ist, weiter unterstützen. Insbesondere soll die erfolgreiche Digitalisierung des bayerischen Tourismus fortgesetzt werden.

So wurde zum Beispiel in Waldkirchen im Landkreis Freyung-Grafenau die Kompetenzstelle Digitalisierung der Landesmarketingorganisation by.TM eingrichtet. Deren Ziel ist es, die Vermarktung Bayerns durch digitale Infrastrukturprojekte zu unterstützen und dadurch das touristische Angebot zu verbessern. "Hier geht es vor allem darum, digitale Konzepte zu prüfen, auszuarbeiten und umzusetzen, die den Tourismus in Bayern stärken", erklärt MdL Max Gibis. "Ziel ist es, dass touristische Akteure den Gästen ein noch besseres Reiseerlebnis im Freistaat bieten können."

Die Kompetenzstelle in Waldkirchen soll als koordinierender Ansprechpartner regional umgesetzte Projekte zu bayernweiten Lösung skalieren. Dabei können auch Technologiethemen in Waldkirchen auf ihre Anwendbarkeit für die Tourismuswirtschaft geprüft werden. Außerdem soll die Kompetenzstelle der Verzahnung von Digitalisierung und Tourismusmarketing dienen. Dabei werden dem Destinationsmanagement und dem Tourismusmarketing die notwendigen Daten zur Verfügung gestellt und gemanagt. Wesentliches Instrument wird dafür die Datendrehscheibe "Bayern Cloud Tourismus" sein, über die allen touristischen Leistungsträgern praxisrelevante Informationsquellen möglichst in Echtzeit verfügbar gemacht werden.

Die künftige Kompetenzstelle in Waldkirchen ist die bisher jüngste Maßnahme der Bayerischen Staatsregierung, um die Digitalisierung des Tourismus voranzutreiben. Zuvor hat der Bayerische Wald bei der Digitalisierungsstrategie des Freistaats bereits mit dem "Digitalen Dorf" in Frauenau und Spiegelau profitiert. Dabei werden in mehreren Modellprojekten die Möglichkeiten der Digitalisierung zur Schaffung gleichwertiger Lebensbedingungen im ländlichen Raum erprobt.