PAUKENSCHLAG IN KLOSTER SEEON

Söder gibt umfangreiche Behördenverlagerungen in den Bayerischen Wald bekannt

15.01.2020

Bei der traditionellen Klausurtagung der CSU-Landtagsfraktion in Kloster Seeon zu Jahresbeginn hat Ministerpräsident Dr. Markus Söder ein weiteres Mal umfangreiche Behördenverlagerungen von den Zentren in die ländlichen Räume Bayerns bekannt gegeben. „Der Bayerische Wald zählt wieder einmal zu den größten Profiteuren, so sollen 40 Stellen nach Freyung für das neue niederbayerische Verwaltungsgericht verlagert werden“ teilte MdL Max Gibis nach der Verkündung mit. „Außerdem wir die Finanzverwaltung im Raum Zwiesel mit einem neuen Grundsteueramt mit einem Bedarf von rund 300 Stellen gestärkt.“

Ein Verwaltungsgericht gab es bisher in Bayern nur in Regensburg. Deshalb haben sich Dr. Olaf Heinrich und Max Gibis sowie alle niederbayerischen Mandatsträger nun schon seit mehr als zwei Jahren für diese alte niederbayerische Forderung eingesetzt, dass ein neues niederbayerisches Verwaltungsgericht geschaffen wird. Mit der Schaffung des Verwaltungsgerichts in Freyung mit 40 neuen Stellen kommt Ministerpräsident Markus Söder nun dieser Forderung nach. „Die Realisierung dieser Forderung begrüße ich sehr. Es ist der Lohn dafür, dass Olaf Heinrich, ich und zahlreiche andere dieses Thema immer wieder in einer Vielzahl von Gesprächen eingebracht haben.“


Für einen richtigen Paukenschlag sorgte aber die Verkündung von Ministerpräsident Söder, das neun Grundsteueramt, das nun im Zuge der Grundsteuerreform geschaffen werden muss, im Raum Zwiesel zu schaffen. „Wir reden hier von rund 300 neuen Stellen, die bei uns im Bayerischen Wald angesiedelt werden. Von diesen Arbeitsplätzen profitiert die ganze Region“, freute sich MdL Max Gibis riesig über die Ankündigung.