BAYERN SETZT ERFOLGREICHE HEIMATPOLITIK FORT

Heimatbericht 2018 vorgestellt - Durchwegs positive Entwicklungen

11.07.2019

Bayern spielt in der Champions-League der Regionen in Europa und auf der Welt. Denn der Freistaat steht für Lebensqualität, Wirtschaftskraft, Kultur und Naturschönheit - deshalb ist Bayern für Jung und Alt, für Arbeitskräfte und Touristen so attraktiv. Dies beweist einmal mehr der Heimatbericht 2018, den Finanzminister Albert Füracker nun vorgestellt hat. "Wir haben die richtigen Weichen in der Heimtapolitik gestellt", so MdL Max Gibis, "im Freistaat erleben die Menschen Ursprünglichkeit und Vertrautheit, aber zugleich auch Weltoffenheit und Zukunftschancen. Das Erfolgsgeheimnis des Freistaats ist die enge Verbundheit der Menschen mit der Heimat und das damit verbundene Engagement vor Ort."

Die Zahlen des Heimatberichts 2018 zeigen dies eindrucksvoll. Einwohner- und Geburtenzahlen im ländlichen Raum sind 2017 im sechsten Jahr in Folge angestiegen, zum achten Mal in Folge sind mehr Menschen zu- als weggezogen. "Die Menschen in unserer Heimat haben außerdem neue Rekorde in Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt erarbeitet. Mit 2,6 Prozent Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt 2018 herrscht im ländlichen Raum zum zweiten Mal in Folge praktisch Vollbeschäftigung“, zeigt sich MdL Max Gibis begeistert.

"Grundlage unserer erfolgreichen Heimatpolitik ist die Heimatstrategie“, betont Gibis. Eine Säule der Heimatstrategie ist die Behördenverlagerung. Deren Ziel ist es, insgesamt rund 70 Behörden und staatliche Einrichtungen mit mehr als 2.700 Arbeits- und 930 Studienplätzen in alle Bezirke Bayerns zu verlagern. "Gerade der Bayerische Wald hat in der Vergangenheit enorm davon profitiert", so der Abgeordnete.

In die gleiche Kerbe schlägt das neue Förderprogramm "Regionale Identität". Mit der neuen Projektförderung „Regionale Identität“ werden Regionen in ihrer eigenständigen Entwicklung unterstützt, können z. B. für regionale Markenprozesse, Imagekampagnen und für Einzelprojekte zu regionalen Besonderheiten Förderhöchstbeträge von bis zu 150.000,- Euro pro Projektjahr bei einer Laufzeit von bis zu drei Jahren und einem Fördersatz zwischen 50 und 90 Prozent erhalten. „Für innovative Projekte zur Stärkung der regionalen Identität stellen wir im Doppelhaushalt 2019/2020 jährlich Ausgabemittel von 4,25 Millionen Euro zur Verfügung“, freut sich MdL Max Gibis.

Dazu kommen die bereits bewährten Fördermittel, die für die hohe Lebensqualität aller Generationen in Bayern verantwortlich sind. Im Jahr 2018 flossen fast 375 Mio. Euro an Städtebauförderungen in insgesamt 1.214 Maßnahmen in den ländlichen Raum. Dazu wurden der Wohnungsbau, der ÖPNV, die medizinische Versorgung und die Kinderbetreuung mit zusätzlichen Finanzmitteln unterstützt. Auch bei der Digitalisierung ist Bayern weiterhin Vorreiter. So sind mittlerweile 2.014 der 2.056 bayerischen Kommunen im Breitbandförderprogramm, für die bereits Förderbescheide über 853,8 Mio. Euro ausgestellt wurden. Auch die digitale Verwaltung hat bereits 1.900 bayerische Kommunen erreicht und der Digitalbonus für die Unternehmen ist mit knapp 10.000 Anträgen eine Erfolgsgeschichte.

Zu guter Letzt werden die Kommunen im Freistaat weiterhin mit Mitteln in Rekordhöhe unterstützt. "Die soliden kommunalen Finanzen sind der Hauptgrund für die Leistungsfähigkeit des ländlichen Raumes", ist Max Gibis überzeugt. Im Jahr 2018 erhielten die Kommunen in Bayern 9,53 Mrd. Euro über den kommunalen Finanzausgleich, darunter alleine 3,6 Mrd. Euro an Schlüsselzuweisungen. 70% davon flossen in den ländlichen Raum "Außerdem gingen über 70% der Investitionspauschalen, der Straßenbaumittel, der Krankenhausinvestitionen und der kommunalen Hochbaumittel in den ländlichen Raum", betont Gibis abschließend.

Den gesamten Heimtabericht 2018 mit allen detaillierten Zahlen finden Sie zum Donwload rechts unten auf der Seite.