POLIZEILICHE KRIMINALSTATISTIK 2018 VERÖFFENTLICHT

Niedrige Kriminalitätsbelastung und hervorragende Aufklärungsquote

19.03.2019

Innenminister Joachim Herrmann hat die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2018 vorgestellt. "Dank der niedrigen Kriminalitätsbelastung und der hervorragenden Aufklärungsquote konnten die Bürgerinnen und Bürger auch im vergangenen Jahr in Bayern vergleichsweise sicher leben", lautet das Fazit des bayerischen innenministers. Insgesamt ist die bereinigte Kriminalitätsbelastung (ohne ausländerrechtliche Delikte wie illegale Einreise oder illegaler Aufenthalt) im letzten Jahr um 0,8 % auf 4.571 Straftaten pro 100.000 Einwohner gestiegen, allerdings ist das der zweitniedrigste Wert nach dem letzten Jahr innerhalb der letzten 30 Jahre.

"Das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, ist damit in Bayern auch im bundesweiten Vergelich äußerst gering", so MdL Max Gibis.  Besonders die Aufklärungsquote stieg im vergangenen Jahr von 64,4 % auf 64,5 % nach oben. "Das ist der höchste Wert seit 13 Jahren und ein deutlicher Beleg für die ausgezeichnete Arbeit der bayerischen Polizei, die seit vielen Jahren einen Spitzenplatz bei der Aufklärungsquote hat", ergänzte Max Gibis, selber Mitglied des Innenausschusses des Bayerischen Landtags.

Insgesamt stiegen die Straftaten im Jahr 2018 ohne die ausländerrechtlichen Delikte von 586.206 aus dem Jahr 2017 auf 594.116 an. Der Anstieg der Fallzahlen um 7.910 ist im Wesentlichen auf die Anstiege bei den Vermögens- und Fälschungsdelikten (+3,6 %), der Rauschgiftkriminalität (+ 8,0 %), der Sachbeschädigungsdelikte (+1,7 %) sowie auf den Anstieg bei den Straftaten mit dem Tatmittel "Internet" (+2,3%) zurückzuführen.

Deutliche Rückgänge hingen verzeichnet die Kriminaltatistik unter anderem bei den Diebstahldelikten (- 4,4%), beim Erschleichen von Leistungen (- 6,3%) sowie beim Raub und der räuberischen Erpressung (- 7,2%).

"Weiter verstetigt hat sich der positive Trend beim Wohnungseinbruch", zeigte sich MdL Max Gibis erfreut. "Bereits im vierten Jahr in Folge ist 2018 die Zahl der Wohnungseinbrüche gesunken", erklärte Gibis. So ging die Anzahl der Delikte um 13,3 % zurück und auch die Zahl der Schadenssumme sank von 21,8 Mio. € auf 18,4 Mio. €. "Dies ist vor allem für die Menschen im Grenzraum eine gute Nachricht. Hier zahlen sich die intensiven Bemühungen der bayerischen Polizei zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls aus." Das Risiko, Opfer eines Wohnungseinbruchs zu werden, lag 2018 in Bayern bei nur noch bei 40 Fällen pro 100.000 Einwohner. 

Detaillierte Auswertungen zur Kriminalstatistik 2018 finden Sie unten stehend im Bereich "Informationen zum Download". Hier können Sie sich die gesamte Polizeiliche Kriminalstatistik 2018 herunterladen.