STÄDTEBAUFÖRDERMITTEL FLIESSEN IN DEN BAYERISCHEN WALD

11 Mio. Euro für Niederbayern - über 3 Mio. Euro für den Bayerwald

28.09.2018

Neben den Bund-Länder-Städtebauförderprogrammen unterhält auch der Freistaat Bayern umfangreiche Fördermaßnahmen zur Ortsentwicklung sowie für den Städtebau. Insgesamt 194 Mio. Euro gibt der Freistaat im Jahr 2018 für seine Programme in der Bayerischen Städtebauförderung aus, dabei fließen rund 11 Mio. Euro an 29 Gemeinden in Niederbayern und über 3 Mio. Euro in die beiden Bayerwaldlandkreise Regen und Freyung-Grafenau. Mehr als 90% der Mittel aus dem Bayerischen Städtebauförderprogramm fließen in den ländlichen Raum.

„Entscheidend für mich bei den Bayerischen Städtebauförderprogrammen ist, dass die Städte und Gemeinden im ländlichen Raum und damit auch im Bayerischen Wald besonders profitieren. Denn damit hilft der Freistaat dabei, unsere Ortskerne zukunftsfähig weiterzuentwickeln und unsere Heimat lebenswert zu erhalten“, so der Abgeordneten Max Gibis. „Der Einsatz von mir und vieler meiner Kollegen, allen voran Helmut Brunner und Dr. Gerhard Waschler, für unsere Heimatregion in Niederbayern hat sich gelohnt. Denn der Mittelansatz für ganz Bayern konnte im Vergleich zum letzten Jahr verfünffacht werden“, freut sich MdL Max Gibis über die Entwicklung.

Neben den bereits bestehenden Programmen der „Städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen bzw. städtebaulichen Einzelvorhaben“ und der „Revitalisierung von Industrie- und Gewerbebrachen“ hat der Freistaat Bayern im Jahr 2018 auch noch Sondermittel für die Förderinitiative zur Innenentwicklung „Innen statt Außen“ sowie zur „Flächenentsiegelung“ zur Verfügung gestellt. „Für die beiden Sonderprogramme erhalten Kommunen einen erhöhten Fördersatz von 80%“, so Max Gibis erfreut. „Das Bayerische Städtebauförderprogramm trägt damit dazu bei, dass unsere Innenstädte und Ortskerne attraktiv und lebendig bleiben.“

Von dem Geldsegen profitieren auch die beiden Bayerwaldlandkreise Regen und Freyung-Grafenau, in die insgesamt 3,054 Mio. Euro fließen. „Viele Kommunen im Bayerischen Wald sind gerade dabei, Anträge für die neuen Sonderförderprogramme, bei denen man 80% Förderung erhält, zu stellen, so dass im nächsten Jahr noch deutlich mehr Mittel in den Bayerischen Wald fließen werden“, so Gibis überzeugt.

Bei den Städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen und Einzelvorhaben fließen 860.000 € in den Landkreis Regen, darunter 540.000 Euro nach Frauenau, 240.000 Euro nach Kirchberg i. Wald und 80.000 Euro nach Kirchdorf. i Wald. Der Landkreis Freyung-Grafenau erhält über dieses Städtebauprogramm 830.000 Euro, nämlich Neuschönau rund 800.000 Euro und Schönberg 30.000 Euro.

Beim Programm zur Revitalisierung von Industrie- und Gewerbebrachen erhält Bischofsmais im Landkreis Regen 320.000 Euro, bei der Förderinitiative zur Flächenentsiegelung fließen 120.000 Euro nach Freyung und beim neuen Sonderförderprogramm „Innen statt Außen“ bekommt die Gemeinde Neuschönau 924.000 Euro.