Im Bereich Wirtschaft und Finanzen hat die Beibehaltung des hohen Niveaus bei der direkten 
Wirtschaftsförderung für investitionswillige Betriebe oberste Priorität. Über die regionale Wirtschaftsförderung fließen jedes Jahr hohe Millionenbeträge nach Niederbayern, die Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe anstoßen.
 
Jedes Jahr stellt der Freistaat Bayern dreistelllige Millionenbeträge an regionalen Wirtschaftsfördermitteln bereit und kann damit Investitionen bei bayerischen Unternehmen in Milliardenhöhe anstoßen. Damit werden bayernweit jedes Jahr tausende Arbeitsplätze geschaffen und noch viel mehr langfristig gesichert. Alleine im Bayerischen Wald wurden in den letzten 10 Jahren mit den Wirtschaftsfördermitteln des Freistaates Investitionen in Höhe von rund einer Milliarde Euro angestoßen.

Ein Großteil der Zuwendungen fließt dabei in den ländlichen Raum. Besonders Niederbayern profitiert regelmäßig von den Strukturfördermitteln des Freistaates. Die Wirtschaftsförderung ist seit Jahren ein bewährtes Mittel, um Wohlstand und Wertschöpfung in allen Regionen Bayerns zu generieren. Deshalb werde ich mich für eine Beibehaltung und Erhöhung der regionalen Wirtschafsörderung immerzu einsetzen.

Daneben setze ich mich aber auch weiterhin für eine Beibehaltung der EU-Fördermittel zur regionalen Wirtschaftsförderung für die Grenzlandkreise ein. Denn für die Betriebe im Bayerischen Wald ist diese Wirtschaftsförderung extrem wichtig, weil diese Strukturhilfen Anreize geben, zu investieren und damit Standortnachteile ausgeglichen werden können. Nur so können bestehende Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen werden. Dies wird mittel- und langfristig die Abwanderung gut ausgebildeter, junger Menschen aus unserer Region verhindern.
 
Gerade im Bereich Tourismus, einem wirtschaftlichen Standbein unserer Region, können durch die regionale Wirtschaftsförderung nötige Investitionen angestoßen werden, um im Vergleich zu den großen Touristik-Destinationen konkurrenzfähig zu bleiben. Generell sollte beim Thema Tourismus die ganze Region Bayerischer Wald an einem Strang ziehen, um zum einen ihre Vermarktung und ihr Image zu verbessern und zum anderen schrittweise die Qualität durch strukturelle Verbesserungen bei den Übernachtungsbetrieben oder durch die Schaffung neuer Attraktionen zu steigern.
 
Insgesamt tragen auch die vielen Unternehmen und Betriebe aus den strukturschwachen, ländlichen Regionen Bayerns zum enormen wirtschaftlichen Erfolg des Freistaates, der das Rückgrat unseres Wohlstandes darstellt, bei.
 
Wir als Bayerischer Landtag müssen mit einer soliden Finanzpolitik die Grundlagen für den wirtschaftlichen Erfolg des gesamten Freistaates legen. Ich stehe für eine Fortführung der momentanen Haushaltspolitik. 13 Schuldenfreie Haushalte in Folge sowie die Tilgung von fast 4,5 Mrd. € an Altschulden sind beispiellos unter den deutschen Bundesländern.
 
 
Dank der soliden Finanzpolitik können wir momentan jährlich 12 Mrd. Euro im Freistaat investieren und somit zum einen zahlreiche wegweisende Projekte finanzieren, zum anderen unseren Kommunen bei der Konsolidierung helfen und nicht zuletzt kräftige Investitionen bei den bayerischen Unternehmen anstoßen. Dadurch steht Bayern beim Wirtschaftswachstum in Deutschland an der Spitze und ist auf dem Weg zur Vollbeschäftigung.
 
Neben einer umfangreichen Wirtschaftsförderung, gerade für den strukturschwachen Raum, sowie einer soliden Finanzpolitik in München werde ich mich aber auch mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass Bayern durch den Länderfinanzausgleich nicht überbelastet wird. Durch die 
letzte Reform ist es gelungen, fast 1,3 Mrd. € einzusparen. Doch immer noch muss der Freistaat jährlich mittlerweile sechs Mrd. € an die anderen Bundesländer abführen. Geld, das in zukunftsweisende Projekte oder in Strukturförderprogramme für den ländlichen Raum investiert werden könnte.