Infrastruktur

Bei der Straßenplanung in den KommunenGut ausgebaute Bundes- und Staatstraßen sind die Lebensadern für eine funktionierende Wirtschaft. Der weitere Ausbau der Bundesstraßen B11, B12, B85 und B533 muss mit aller Intensität und vollem Einsatz aller Beteiligten vorangetrieben werden, um die Anbindung der Bayerwaldlandkreise an die Autobahnen so schnell wie möglich zu verbessern. Nur so kann der Bayerische Wald auch in Zukunft attraktiv für Unternehmen und Bewohner gleichermaßen bleiben. 

Aber auch das Staatstraßennetz im Bayerischen Wald benötigt regelmäßig mehr Geld, um besser in Stand gehalten, bzw. punktuell ausgebaut zu werden. Ein gutes Straßennetz bildet die Grundlage zur Sicherung und zur Ansiedlung von Gewerbebetrieben.

Genauso muss der Freistaat Bayern den Gemeinden mehr Mittel für den Erhalt derGemeindestraßen zur Verfügung stellen. Deshalb setzte ich mich im Bayerischen Landtag für eine schrittweise Erhöhung der Straßenunterhaltspauschale ein. In diesem Zusammenhang soll auch gesagt sein, dass ich zusammen mit einigen Kollegen darauf hinwirke, das momentane System der Straßenausbaubeiträge zu überdenken und durch wiederkehrende Straßenausbaubeiträge abzulösen, bei denen die Bürger eine Solidargemeinschaft beim Straßenausbau darstellen.

Auch wenn der öffentliche Nahverkehr in den ländlichen Räumen noch nicht die große Bedeutung hat, muss weiter an einer Verbesserung gearbeitet werden. Die steigende Beliebtheit des Bayerwaldtickets und des Igelbussystems zeigen, dass hier noch viel Potential steckt. Insbesondere muss hier verstärkt auf neue ÖPNV-Konzepte mit Rufbussen oder Sammeltaxis gesetzt werden. Der Freistaat Bayern hat in dieser Hinsicht schon mehrere Förderprogramme aufgelegt.

MdL Max Gibis als Antreiber beim Breitbandausbau

Eines meiner Steckenpferde seit ich dem Bayerischen Landtag angehöre, stellt das Thema Breitbandausbau dar. Schon in meinen ersten Monaten als Abgeordneter konnten wir hier die Weichen stellen und ein neues, vereinfachtes Breitbandförderprogramm mit einem Finanzvolumen von 1,5 Mrd. Euro auf den Weg bringen, um Bayern möglichst flächendeckend mit Hochgeschwindigkeitsinternet auszustatten.  

Nun gilt es das Vorhaben, überall in Bayern eine Breitbandversorgung von 50 Mbit/s zu gewährleisten, in die Tat umzusetzen. Mit einem flächendeckendem Hochgeschwindigkeitsinternet auch in den ländlichen Regionen Bayerns steht in unserer digitalisierten Welt auch der Bayerische Wald auf Augenhöhe mit den großen Zentren. Die Digitalisierung Bayerns eröffnet den Unternehmen sowie den Menschen in unserer Region ganz neue Möglichkeiten, die sich positiv auf die Lebensqualität auswirken können (z.B.: Home Office).