Städtebauförderung: 280 000 Euro für zusätzliche Lebensqualität

Mittel aus dem bayerischen Städtebauförderprogramm fließen in die Landkreise Regen und Freyung-Grafenau

2017-07-20

Die Kommunen Bodenmais, Frauenau und Kirchdorf i. Wald aus dem Landkreis Regen sowie die Gemeinde Philippsreut aus dem Landkreis Freyung-Grafenau können auf Fördermittel aus dem Bayerischen Städtebauförderprogramm bauen. Insgesamt werden dieses Jahr über den Topf des Bayerischen Städtebauförderprogramms 280.000 Euro für zusätzliche Lebensqualität für Kommunen aus dem Bayerischen Wald zur Verfügung gestellt. Das haben Staatsminister Helmut Brunner und der Landtagsabgeordnete Max Gibis in München mitgeteilt.

Dabei fließen Fördermittel in Höhe von 160 000 Euro nach Frauenau. Dort soll in der Ortsmitte entlang der Hauptstraße das Fußgänger-Wegenetz funktionell verbessert und aufgewertet werden. Bischofsmais erhält 60 000 Euro für die Entwicklung und den Erwerb des ehemaligen Firmengeländes Aichinger. Und mit 30 000 Euro wird der Erwerb von Grundstücksflächen zur Aufwertung des Dorfangers in Kirchdorf im Wald unterstützt.

Philippsreut kann auf Fördermittel in Höhe von 30 000 Euro aus dem Bayerischen Städtebauförderprogramm bauen. Damit sollen vorbereitende Untersuchungen gefördert werden, die die Grundlage für weiterführende Projekte in den kommenden Jahren in einem der Städtebauförderprogramme legen.

 „Eine Besonderheit des bayerischen Städtebauförderungsprogramms besteht darin, dass hier vor allem in kleineren Kommunen im ländlichen Raum punktuelle städtebauliche Einzelvorhaben mit einem überschaubaren Erneuerungsbedarf gefördert werden können. Damit ergänzt das bayerische Städtebauprogramm die Bundes- und EU-Programme der Städtebauförderungsprogramme wirkungsvoll“, so Brunner und Gibis. "Das Bayerische Programm erfüllt aber auch eine weitere wichtige Grundfunktion, weil dort – wie beispielsweise in Philippsreut - vorausschauend städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen vorbereitet werden können, die dann in einem anspruchsvoller ausgerichteten Bundes- oder EU-Programm der Städtebauförderung durchführt werden können."